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                         nselgörn                       Februar 2007 - auszugsweise

 

                                                                

            

Am 30. Januar hieß es für uns mal wieder „Sport frei“. Unsere Sportlehrer, Herr Thiede und Frau Ewert hatten uns das Angebot gemacht in einer Sporthalle Sport zu machen. Da stimmten nicht nur die Klassenlehrer gleich zu. Eine so einmalige Chance zu verspielen, wäre nicht schlau. Als wir uns dann am Dienstagmorgen auf das erste Schiff setzten, pochten die Herzen schon höher. Die Reise war sehr bequem, denn wir bekamen auf der Hin- und Rücktour einen Sonderbus. Als wir dann in Bergen Rotensee ankamen, liefen wir zur Schule und eine Ehrenrunde um die Turnhalle. Herr Thiede erwartete uns schon. Dort ging es dann in die Umkleideräume und weiter in die Halle, wo er schon alles vorbereitet hatte. Wir begannen mit zwei Runden über den Hindernispakour mit Trampolin, Schwebebalken, Matten und Bänken zum Barren rauf und runter um uns warm zu machen. Dann ging es getrennt weiter. Die Grundschule übte auf den Matten Rollen, später Bockspringen und zum Schluss einfachere Übungen auf dem Schwebebalken wie Balancieren, eine Drehung und Kniewaage. Die Großen begannen beim Trampolin mit Strecksprüngen, später wurden sogar drei Geräte in Reihe gestellt. Am meisten Spaß machten die Sprungrollen. Später standen dann Bockspringen, Springen über den Doppelbock und Übun-gen auf dem Parallelbar-ren auf dem Programm.

 Neue Geräte für den Werkraum 

Endlich hat die Schule neue Geräte für den Werkraum bekommen. Dabei waren z.B. eine nagelneue Bohrmaschine, Schleifmäuse, diverse Kleinhand-Sägen und anderes. Und sie sollten auch gleich zum Einsatz kommen! So hat sich Frau Ewert entschieden, sie für den AWT-Unterricht in Klasse 7/8 zu nutzen. Das passte gut, da wir gerade dabei waren, Fußhocker als Weihnachtsgeschenk zu bauen. Leider ist nach kurzer Zeit schon eine der Sägen kaputt gegangen. Das Sägeblatt ist durchgebrochen. Der 7/8 hat das Arbeiten mit den neuen Geräten viel Spaß gemacht.

Aber wir fragten uns, wo das Geld so kurz vor Weihnachten her kam? Deshalb wandten wir uns an Frau Ewert.

Sie sagte uns, dass die Gelder für die neuen Geräte aus beantragten Haushaltsmitteln für 2006 stammten. Ca. 600 €.                                                                Martin

 

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Bereits zum 5. Mal zum

Schulgeografenwettbewerb angetreten

 

Im Januar ist es bereits für uns zur Tradition geworden am bundesweit ausgeschriebenen Schulgeografenwettbewerb teilzunehmen. Und auch diesmal waren Erwartung und Ehrgeiz unserer Schüler wieder groß. Nur ein Schüler wollte sich nicht beteiligen, alle anderen der Klassen 6 – 10 versammelten sich am 19. Januar 2007 um 8.45 Uhr im Bio-Raum, um sich gemeinsam den Fragen aus den nun schon bekannten Bereichen Deutschland, Europa, Welt und Allgemeines zu stellen. 15 Minuten hatte jeder Zeit, seine Eintragungen zu machen. Aufgeregt sind aber nicht nur die Schüler, auch ich habe wieder ganz vergessen ein Foto von den vielen „rauchenden Köpfen“ zu machen. Waren die Fragen schwer? Da hat sicher jeder eine andere Meinung, deshalb drucken wir einfach die Aufgaben aus dem Bereich „Allgemeine Geografie“ mit ab.

  1. Benenne den Rohstoff, den man häufig in Nachbarschaft zu Erdöllagerstätten findet!
  2. Chile erstreckt sich über 4300 km Länge von Norden nach Süden, aber die Jahreszeit Herbst beginnt in allen Landesteilen zur gleichen Zeit. Wann?
  3. Zwei benachbarte Breitenkreise sind immer              km voneinander entfernt!
  4. Nur ein Kontinent ist von allen Längenkreisen durchzogen. Gib dessen Namen an!
  5. Was gilt? Je enger Höhenlinien auf einer geografischen Karte nebeneinander liegen, desto a) flacher   b) steiler oder   c) hügliger ist das Gelände in Wirklichkeit.

Durchschnittlich erreichte jeder Schüler 9,3 von 25 möglichen Punkten.

Und die Sieger – natürlich verraten wir auch die Sieger. In der Klasse 6 erreichte Niklas Diekelmann ausgezeichnete 10 Punkte, den Ausscheid in der Klassenstufe 7/8 konnte Madlen Albrecht mit 11,5 Punkten vor Max Kindler und Steven Teßendorf für sich entscheiden und bei der 9/10 gewann - wie schon im Vorjahr - Johann Wolff mit 16 Punkten, dicht gefolgt von Ingmar Domrös und Madlen Wenzlaff. Den Besten unseren herzlichen Glückwunsch!

In der Woche nach den Februarferien werden Niklas, Madlen und Johann den Schulsieger unter sich ermitteln.                                                         cd

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Ein Dank an die Reederei Hiddensee GmbH

 

Bügelbäume für die Reederei – auch das ist schon zu einer schönen Tradition zwischen Schule, Kindergarten und Reederei geworden. Frau Martina Ewert übernahm auch in letzten Dezember gern wieder diese Aufgabe gemeinsam mit Schülern im Rahmen einiger AWT- Stunden neue Ketten anzufertigen und die Bäume zu schmücken.

Als Dank sponsorte die Reederei für den Deutschunterricht der Klassen 3 - 10 viele interessante Leseganzschriften. Einige seien hier erwähnt z.B. „Das fliegende Klassenzimmer“, „Timm Taler“, „Emil und die Detektive“. 

 

Richtigstellung: Nicht der Gewerbeverein allein richtete den Rentnern eine schöne Weihnachtsfeier aus, sondern gemeinsam mit der Inseltouristik GmbH und der Reederei Hiddensee GmbH, die extra die MS „Gellen“ für diesen Zweck zur Verfügung stellte und so für ein schönes Ambiente sorgte.

 

Klassenfahrt nach Hamburg –

die Klassen 5 – 8 hatten viel Freude

Am 22. Januar 2007 hieß es für die Schüler der 5. bis 8. Klasse: Auf zur Klassenfahrt nach Hamburg. Am Morgen ging’s erst mal mit dem Schiff nach Schaprode. Nach kurzer Wartezeit kam der Bus, der uns direkt nach Stralsund brachte. Wir hatten schon im Bus tolle Stimmung und freuten uns auf das, was uns erwarten würde. In Stralsund angekommen rannten wir schnell zum Zug,        doch die 8 Minuten Wartezeit nutzte manch einer um sich noch etwas zu essen oder zu lesen zu kaufen. Dann ging es in den Zug. Alle Schüler gingen ins obere Abteil. Während der Zugfahrt saßen einige Schüler zusammen und spielten Karten, andere lasen, wieder andere hörten Musik oder erzählten einfach nur miteinander. Erstaunte Blicke gab es, als es zu schneien begann – der langersehnte Winter war nun doch noch gekommen. In Hamburg kamen wir auf dem riesigen Hauptbahnhof an. Zuerst hatten wir etwas Mühe uns zurecht zu finden, aber wir fuchsten uns ein - nur noch ein kleiner Umweg zur Jugendherberge an den Landungsbrücken. Wir liefen hinunter zur Straße, kamen an einer Brücke vorbei. Es gab dort aber traurige Blicke von einigen Schülern, denn unter dieser Brücke lagen Obdachlose. Endlich fanden wir die Herberge. Wir gingen hinein und waren schon sehr erstaunt. Es war alles sehr modern. In der Essenhalle setzten wir uns und warteten auf Frau Piechocki und Frau Dahlke. Nach etwa zehn Minuten kamen die beiden und gaben uns die Magnetkarten, mit denen wir unsere Türen öffnen konnten. Viel Pause hatten wir nicht, denn ein Besuch in Miniatur-Wunderland – dem größten Miniaturmuseum der Welt - und Abendessen mussten unter einen Hut gebracht werden. Auf einer Ausstellungsfläche von 90qm werden viele verschiedene Länder bzw. Gebiete gezeigt – z.B. Skandinavien, Amerika, der Mittelgebirgsraum und die Alpen und natürlich die Stadt Hamburg – überall

fuhren Eisenbahnen, Güterzüge mit bis zu 40 Waggons, beleuchtete Personenzüge, aber auch Autos und Schiffe. Es gab verschiedene Knöpfe und wenn man auf einen drückte, passierte immer etwas. An der „Schweiz-Abteilung“ wurde noch gearbeitet. Sie soll im Juni fertig sein. Einige von uns hielten sich auch unten im Bistro auf, als sie sich alles angesehen hatten. Nach 3 Stunden gingen wir langsam zurück zur Jugendherberge. Alle lachten, als Martin auf dem Eis ausrutschte und hinfiel. Für gute Stimmung war also auch schon gesorgt. Zurückgekehrt gab’s Abendbrot, wir redeten über die Ausstellung und bezogen unsere Betten. Bis Viertelneun spielten einige Billard, andere nutzten dass Internetangebot oder erzählten ein wenig. Danach stand noch ein kleiner Stadtbummel auf dem Programm – es wurde zwar nur eine Runde um den Hauptbahnhof, so richtig gut kannten wir uns eben noch nicht aus. Wir sahen einen kleinen Einsatz des Wachschutzes. Zwei betrunkene Leute am Ende einer U-Bahntreppe – ein etwa zwanzigjähriges Mädchen stehend und ein ebenso alter Junge. Der junge Mann lag auf der Erde und wehrte sich gegen die Wachleute, trotz Handschellen, ließ sich auch nicht aufheben. Da wir so etwas selten zu sehen bekommen, ließen unsere Lehrer es uns anschauen. Danach stiegen wir wieder in den Zug und fuhren zur Herberge, packten uns ins Bett und verarbeiteten den letzten Tag. Es war sehr schön in Hamburg und wir hatten aus unseren Zimmern einen schönen Ausblick auf den Hafen (zumindest die Jungen). Am nächsten Morgen standen wir widerwillig auf. Es war um Dreiviertelsieben. Wir zogen uns an und begaben uns zum Frühstück. Man konnte sich selbst bedienen und alle nahmen sich Butter, Brötchen und etwas zu Trinken. Anschließend ging’s zum Tierpark Hagenbeck, als erstes in ein schön gestaltetes Elefantenhaus, da draußen nur die seltenen Exemplare von Menschen zu sehen waren. Auch Nasenbären und Kamele bekamen wir zu Gesicht und „Besuch“ von einem kleinen Eichhörnchen. Am Spielplatz  trennten wir uns schließlich. Alle gingen in kleinen Gruppen, also war niemand allein unterwegs. Niklas und Ole beschäftigten sich sehr lange mit den kleinen Ziegen im Streichelzoo, der Hagenbecksche Tierpark hat einfach viel zu bieten und kann auch auf viele Nachzuchten verweisen. Danach fuhren wir mit der S-Bahn an den Hauptbahnhof und aßen bei McDonalds. Einige aßen auch ein Stockwerk tiefer eine Pizza. Danach ging es zurück zu den Landungsbrücken – zur Hafenrundfahrt. Alle setzten sich trotz der Kälte draußen hin, doch nach und nach gingen mehrere rein. Die Lehrer waren die ersten! Nach eineinhalb Stunden Bootsfahrt gingen wir in die Herberge und konnten machen, was sie wollten. Einige gingen mit Frau Piechocki in die Stadt und kauften ein. Der Rest blieb in der Herberge, spielte Billard und Schach. Um halb sechs gab es Essen und danach machte sich die 5. und 6. Klasse auf den Weg zum Musical „König der Löwen“.

Die tolle Stimmung erfasste uns nicht erst im Theater sondern bereits bei der Überfahrt. Wir setzen uns auf dem Shuttleboot oben aufs Außendeck und konnten bei kalter, klarer Winterluft die Skyline von Hamburg noch einmal so richtig genießen. Auch im Theater war alles fein, die Restaurants, die Ränge, die Menschen - auch wir hatten uns schick gemacht – die Aufführung und auch mit welchem Ideenreichtum die Tiere der Savanne dargestellt wurden. Die Geschichte um Simba, den kleinen heranwachsenden Löwenjungen und seine wichtigsten Begleiter hatten wir uns vorher noch einmal angeschaut, um die Musik richtig genießen zu können. In der Pause schauten wir in den Orchestergraben – so manch einer von uns kannte das gar nicht. Was uns am besten gefallen hat? Eigentlich alles und es lohnt sich selbst einmal nach Hamburg zu fahren!

Die Klasse 7/8 hatte noch Zeit bis „Dirty Dancing“ losging. Sie beschäftigten sich meist oben in den Zimmern.

In der „Neuen Flora“ wurden wir von den vielen Menschen sehr überrascht. Wir haben zwar erwartet, dass dort viele Leute sind, aber das überstieg doch unsere kühnsten Vorstellungen! Nur vereinzelt waren einige wenige Plätze frei. Das Bühnenbild war sehr gut gestaltet. Als es dann endlich losging, war die Spannung kaum auszuhalten. In „Dirty Dancing“ geht es bekanntlich um ein Mädchen namens „Baby“. Mit ihren Eltern im Urlaub geht sie zu einer Party und sieht einem Mann namens Jonny mit einer Frau namens Penny tanzen. Penny wurde jedoch schwanger und konnte so nicht bei der nächsten Aufführung teilnehmen. Also bot sich Baby an um zu tanzen. Sie musste es von Jonny lernen und beide verlieben sich schließlich ineinander. Der Vater von Baby billigt diese Liebe jedoch nicht, also muss sie sich abends immer heimlich rausschleichen um das Tanzen zu lernen. Als sie dann zum Wettbewerb antreten, machte Baby einen Fehler bei der Hebung. Dies bemerkte jedoch niemand und so gewannen sie. Als dann noch ein Talentewettbewerb stattfindet, treten sie wieder an. Babys Vater ist beeindruckt und akzeptiert nun ihre Liebe. Also nahm die Geschichte doch noch ein gutes Ende. Alle jubelten und der Abschlusstanz war - wie es sich gehörte - „The Time of my life“. Alle gingen glücklich hinaus.

Am nächsten Tag ging es morgens nach dem Frühstück zum Hauptbahnhof. Die Sonne schien, wir bekamen alle Anschlussverbindungen. Dann konnten wir unseren Eltern wieder in die Arme fallen.                                     Steven

 

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