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Auszüge aus der Schülerzeitung / Januar 2004

  

  

Schöne Winterferien mit viel Schnee wünscht euch die Redaktion!

Kommt mit heilen Knochen wieder!

 

Als es in Neuendorf noch eine Schule gab ...

 

Die Schülerzeitung befragte die Lehrerin Frau Barth

 

Schülerzeitung: Wie sind Sie auf die Idee gekommen, eine weitere Chronikausstellung zu machen und wie sieht sie inhaltlich im Vergleich mit der ersten Ausstellung aus?

Frau Barth: Es ist keine zweite Chronikausstellung, es ist eine Erweiterung der ersten Ausstellung, daher unterscheidet sie sich nicht wirklich. In dieser Ausstellung in „Uns Tauflucht“ geht es ausschließlich um die Schule in Neuendorf, die immerhin von 1837 bis 1975 Bestand hatte.

 

Schülerzeitung: Ist es für sie besonders schwierig, als „nicht Einheimische“ an die „echten Hiddenseer“ heranzutreten oder haben Sie damit keine Probleme?

Frau Barth lächelt: Da ich schon seit 27 Jahren auf der Insel lebe, ist es nicht sehr schwer.

 

Schülerzeitung: Von wem haben Sie Informationen über die Dorfschule in Neuendorf erhalten?

Frau Barth: Ich erhalte die Informationen von Einheimischen und ehemaligen Schülern, ihren Eltern und Verwandten. Unser Ziel ist, an Lehrer und Schüler, an Erlebnisse und Geschichten zu erinnern und für immer zu dokumentieren.

Schülerzeitung: Geben ihnen Ihre Gesprächspartner auch Bild- und Informationsmaterial oder helfen sie nur mit mündlichen Ausführungen?

Frau Barth: Es ist unterschiedlich, ich erhalte sowohl Bilder als auch Hefte u.a.. Meist mache ich mir Stichpunkte während der Gespräche und schreibe es hinterher richtig auf. Da ich zu den Leuten gehe, bleibe ich oft auch über Stunden und erhalte für mich und die Ausstellung wichtige Informationen.

 

Schülerzeitung: Wann soll der Neuendorfer Chronikteil ausgestellt werden?

Frau Barth:    Wir eröffnen sie am 27.1. um 13.30 Uhr. Und dann hat jeder Interessierte bis zum Donnerstag (29.01.04) von jeweils 13.00 – 16.00, am Mittwoch sogar bis 18.30 Uhr die Möglichkeit gucken zu kommen.

 

Schülerzeitung:   

 

Wir bedanken uns  für die Beantwortung der Fragen und wünschen Ihnen eine erfolgreiche Ausstellung!

 

 Das Gespräch führte Julia Siebler.

Ein altes Märchen aufpoliert ...

rumpel

Jeder kennt die Story mit einem kleinen frechen Männchen namens Rumpelstilzchen und der armen Müllerstochter, die angeblich Stroh zu Gold spinnen kann. Doch warum sollte nicht auch Rumpelstilzchen sich der heutigen Zeit anpassen? Dies dachten auch die SchülerInnen der 5. Klasse und gaben dem Stück ein neues Gesicht. Unter der Regie von Frau Langert wurde aus dem einfachen alten ein neues lustiges Rumpelstilzchen. Schon das liebevoll gestaltete Bühnenbild versprach Spannung. Während in der ursprünglichen Fassung noch Pferde als Transportmittel dienten, brauchte der moderne König ein neues Auto, Möbel von IKEA, Computer und Stereoanlage. Und dann nimmt er eben auch eine einfache Bauerstochter zur Frau, wenn sie doch Stroh zu Gold spinnen kann! Aber wie im richtigen Märchen gelingt ihr dies natürlich nur mit Hilfe des Rumpelstilzchens.  Das kleine Männchen hilft heute erst recht nicht ohne Gegenleistung. Getauscht werden nicht Ketten und Ringe, sondern Markenschuhe und Walkman. Zum Schluss verspricht auch im neuen Stück die zukünftige Königin ihr erstes Kind als letzte Gegenleistung. „Heißt du vielleicht Hungerhaken, Topfschwein oder Pimpelfax?“, nach vergeblichen Versuchen schafft es die Müllerstochter, den Namen des Rumpelstilzchens zu erraten und die moderne Fassung findet ein gutes Ende. Viele Wochen mussten sie Proben und nochmals Proben. Aber die harte Arbeit der SchülerInnen hat sich gelohnt. Sie ernteten auch von uns „Großen“ einen kräftigen Applaus für ihre   Meisterleistung .

Claudia

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Das aktuelle Interview   …… Das aktuelle Interview   ……

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Mit Frau Piechocki,

Lehrerin an der Schule Hiddensee, über Hobbys, Sozialkunde und andere Chemikalien.

Schülerzeitung:

Frau Piechoki, sie unterrichten unter anderem Chemie. Ist es in ihrer gesamten Laufbahn als Lehrer schon mal zu Unfällen gekommen?

Frau Piechocki:

Hmm ...( denkt nach), nein weder während meines Aufenthaltes in Halle noch hier ist es je zu Unfällen gekommen, nicht im Alleingang und auch nicht im Beisein meiner Schüler. Ein paar Brandflecken und Löcher in der Kleidung gehören nun mal dazu.

Schülerzeitung:

Haben sie außerhalb der Schule auch mit Chemikalien zu tun, z.B. in der Freizeit?

Frau Piechocki:

Natürlich. Wie jeder andere Mensch auch, habe ich täglich mit Chemikalien zu tun. Das ist normal, denn immerhin hat man einen Haufen solcher Sachen auch zu Hause und die sind nicht immer ungefährlich, also geht sorgsam mit ihnen um.

Schülerzeitung:

Sie unterrichten aber nicht nur Chemie, sondern auch Sozialkunde, ein sehr beliebtes Fach bei den Schülern ... tun sie das weil es sonst keiner macht, haben sie dazu eine Ausbildung erhalten, es evtl. studiert oder einfach aus Interesse?

Frau Piechocki:

Seit meiner Jugend interessiere ich mich für die meisten Dinge, die in Sozialkunde Thema sind. Nach meinem Studium in Halle besuchte ich oft Vorlesungen an der UNI, z.B. bei Medizinern. Als dann 1989 das Fach kam, hielt mein damaliger Direktor mich für geeignet, es zu unterrichten. Selbststudium, Weiterbildungen und vor allem aber das eigene Interesse haben mir dabei geholfen. Das Interesse ist wohl der wichtigste Faktor, denn sonst braucht man es gar nicht erst anzufangen.

Schülerzeitung:

Wie sie wissen, ist das Interview für die Schülerzeitung. Wie war ihre Reaktion als sie erfahren haben, dass es wieder eine geben wird?

Frau Piechoki:

BEGEISTERUNG. Fand ich ausgesprochen toll. Vielen Dank an alle Mitarbeiter.

Schülerzeitung:

Was meinen sie, wird es sie je noch mal irgendwo anders hinziehen oder bleiben sie der Insel treu?

Frau Piechocki:

Ich denke, ich bleibe hier.

 

Vielen Dank für dieses Interview und noch viel Spaß beim Lesen. 

Gesine


 







 

 

 

         

 

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