Juni 2011       52. Ausgabe   -   auszugsweise

 

Die Sponsoren und ganz viele eifrige Läufer haben es möglich gemacht –

unsere üppig gefüllte Pausensportkiste!

 Pause – ein zauberhaftes Wort, schon immer! Doch jetzt kann wieder zwischen viel mehr Spiel- und Sportgeräten ausgewählt werden. So sind in jeder Pause Stelzenläufer unterwegs und sie sind auf ihren verlängerten Beinen schon fast genauso schnell und sicher unterwegs wie auf ihren kurzen. Auch ein richtiger Knüller ist der Pogostick. Känguruartig gut geht’s besonders auf den Plattenwegen oder als Kick auch mal von einer Bank runter. Gute Körperkoordination ist sowohl beim Doppelroller als auch beim Hula Hop Reifen gefragt. Einige sind hier wahre Künstler. Anders beim Einrad fahren – diese Technik beherrscht noch keiner. Schauen wir mal im Herbst. Highlight ist nach wie vor der Bolzplatz. Mit den neuen Bällen macht es noch einmal soviel Spaß!

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Feuerwehrschläuche auf dem Schulhof

Letzter Schultag unseres einzigen Zehntklässlers Niklas

 

Die erste Überraschung erwartete uns schon als wir das Schulgebäude morgens betreten wollten. Alles war verbarrikadiert. Nur durch einen Tunnel aus Decken, Tischen und Schränken kamen wir bis in den Vorflur. Wer dachte, das wär’s, weit gefehlt. Auch die Türen zu den Klassenräumen mussten erst frei geräumt werden und dann – alles leer. Kein Tisch, kein Stuhl. Also alles erstmal wieder einräumen und Unterricht machen. Doch bereits kurz nach 9:00 Uhr wurde es schon wieder spannend. Laute Musik von David Gutter schallte durch das Gebäude. Mit lautem Tröten und Megaphon wurden alle aus dem Unterricht auf den Schulhof geholt. Dort erwarteten uns 2 Feuerwehrschläuche. Durch diese mussten die 2 Lehrerteams jeweils einen Golfball quetschen. Danach kam, wer hätte es gedacht, wieder Golf, aber diesmal in gewohnter Form. Die Lehrer fanden es sehr gut und waren froh, ,,kein ekliges Zeug trinken“ zu müssen. Und das hat Niklas in Eigenregie geleitet, waaasssss????? Ja ihr habt richtig gehört, er ist nämlich die 10. Klasse. Na gut, wir haben geholfen, aber dennoch: „ Hut ab NIKI.“

Den Schluss bildete natürlich wieder das indessen schon obligatorische Bonbonwerfen.

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Los - sprayen wir mit Jo die Schule zu!!!!

Bunt statt Braun – ein gemeinsames Projekt von Schülern der Klassen 7 – 9 mit dem Bildhauer Jo Harbort, gefördert im Rahmen der Initiative Kultur gegen Gewalt vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg–Vorpommern unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten Erwin Sellering

Als wir uns das erste Mal mit Jo trafen, haben wir ihm unsere Ideen vorgestellt und packten dann das Material aus, um zu sehen, welche Möglichkeiten wir haben. Nachdem wir uns die Sprühdosen, die verschiedenen Düsen und die restlichen Materialien angesehen und einen entsprechenden Überblick hatten, übten wir das erste mal Sprayen auf Pappe, denn außer Jo hatte keiner von uns Ahnung vom Sprayen. Wir bemerkten, dass es viel schwieriger ist als gedacht und sei es nur eine Figur, denn vor lauter „Lecknasen“ und versprühen konnte man nur schwer eine Figur erkennen. Dann war Schluss.

Zu Hause sollten wir uns weitere Ideen überlegen. Felix, eigentlich für’s Fotografieren und das Anlegen einer Projektmappe zuständig, begann schon mal die erste Platte zu grundieren. Wir anderen zeichneten unsere Ideen auf Papier, so dass wir Vorlagen hatten. Dann war unser Tag mit Jo auch schon wieder am Ende.

Der nächste Tag begann mit einer Abstimmung der Entwürfe. Mit wem ließe sich die eigene Idee am besten kombinieren? Zusammenlegen, verwerfen, neu überlegen. Am Ende hatten wir 3 fertige Entwürfe. Währenddessen hatte Felix das 2. Mal grundiert. Wir brachten unsere Entwürfe erstmal auf Pappe um zu üben und um zu sehen, ob wir das überhaupt hinbekommen. Gemeinsam mit Jo haben wir uns unsere Werke angeguckt und die Entwürfe gemeinsam verbessert. Dann hieß es schon wieder Aufräumen.

4. Tag – die Grundierung war getrocknet, wir hatten geübt und unsere Pappvorlagen neben uns. Nun ging’s an die Umsetzung auf den Sperrholzplatten. Also den Hintergrund angepackt! So manche Fläche musste noch mal übersprüht werden, weil’s doch nicht so wie eigentlich gewollt geworden war. Aber am Ende des Tages waren wir schon ziemlich weit. Für den nächsten Tag hieß es noch kleine Verbesserungen vorzunehmen, letzte Bilddetails fertig zu stellen, die Puzzlestücke auszusägen und den Rand zu grundieren und zum Schluss zu schwärzen.

Am Donnerstag, dem 9. Juni präsentierten wir unser Werk unter viel Zustimmung in der Schule. Am 30. Juni werden wir es auf einem Workshop in Barth vorstellen, bevor es dann die hintere Giebelwand schmücken wird.