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Auszüge aus der Schülerzeitung / März 2005

  

 Birkenstammbearbeitung in Wahlpflicht  

Im ersten Schulhalbjahr 2004 bearbeiteten wir, Schüler des Wahlpflichtkurses Kunst und Gestaltung, Birkenstämme, die im Heideeinsatz 2004 abgesägt worden waren. Dabei waren schwitzende Hände nicht sehr selten, denn es war eine sehr schwere Arbeit. Zuerst mussten sie in die Schule transportiert werden. Dazu waren Handwagen ein gutes Arbeitsmittel. Die Stämme wurden erst draußen, dann im Kunstraum zum Trocknen abgestellt. Nach ein paar Wochen waren sie zum Arbeiten perfekt geeignet. Unsere Arbeitsaufgabe lautete: Durch Abtragen des Holzes an bestimmten Stellen eine abstrakte, menschenähnliche Figur herzustellen. Nasen, Ohren, Augen waren nicht verlangt. Arme und Beine durften fehlen oder nur angedeutet werden, mehr gaben die schlanken Holzblöcke auch nicht her. Zuerst wurde die Rinde entfernt. Mit Hammer, Säge und Stechbeitel bewaffnet, machten wir uns an die Arbeit. Es waren viele Arbeitsstunden nötig, um die Figuren in die richtige Form zu bringen. Während der einwöchigen Pausen zwischen den Arbeitsstunden, platzte das Holz auf und große Risse entstanden. Nach dieser schweißtreibenden Plackerei nehmen die Figuren endlich  Gestalt an und wir haben’s bald geschafft.

 

 

Martin

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Aufgeschnappt und ausgeplaudert – Verschiedenes aus dem Schulalltag

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Die Vorstellungen unserer Schulabgänger

Kathleen möchte gern Verkäuferin im Einzelhandel werden. Und zwar am liebsten für modische Textilien, weniger gern für Lebensmittel.

Mirko würde gern etwas mit Schiffen zu tun haben, könnte sich im Moment aber auch eine Ausbildung zum Gärtner vorstellen. Wichtig für ihn ist eine Tätigkeit an der frischen Luft. Regen, Kälte oder Wind machen ihm nichts aus.

Annabell hat ihren Ausbildungsplatz schon sicher in Berlin als Friseurin.

Claudia´s Wunsch ist es, Hebamme zu werden. Darauf hat sie sich durch ihr Praktikum im letzten Herbst zielgerichtet vorbereitet.

Erich möchte Einzelhandelskaufmann werden.

Gesine konnte sich in der letzten Woche freuen. Sie hat jetzt ihren Ausbildungsplatz zur Kinderkrankenschwester sicher.

Julia F. strebt einen Beruf im Hotel- bzw. Bürowesen an.

Julia S. möchte in Richtung Steuerberatung/Rechtsfragen gehen.

Maria wird Ergotherapeutin in Rostock lernen. Auch sie konnte ihren Lehrvertrag bereits unterschreiben.

Martina hat vor, in Richtung Bürokommunikation zu gehen.

Sophia ist noch etwas unentschlossener. Einerseits reizt sie eine Ausbildung zur Musikalienhändlerin, andererseits liebäugelt sie mit dem Beruf des Steinmetz’, um später als Restauratorin zu arbeiten.

Paul hat sich eine Lehrstelle in Hamburg als Schiffsmechaniker gesichert und weiß auch schon, dass ihn seine erste Reise ins Mittelmeer führen wird.

 

Wir wünschen euch, dass es auch bei den anderen mit der Lehrstellensuche klappt

und allen weiterhin viel Erfolg in der Schule!

 

Der lang ersehnte Winter kam doch noch nach Hiddensee

Nach langem Warten auf den Winter kam er doch noch. Am Montag, dem 28.Februar hat es mit dem Winterwetter begonnen. Fast die ganzen Tage schneite es pausenlos durch. Die Schüler und Schülerinnen unserer Schule haben sich sehr darüber gefreut. Endlich Schnee, endlich rodeln gehen. Und extra für die „Inselgörn“ durften wir am Dienstagmorgen (dem 22.) eine ordentliche Schneeballschlacht auf dem Schulhof veranstalten. Wir haben ja schließlich lange auf den Winter warten müssen. Ein bisschen hatte er  sich schon in der Vorwoche angekündigt. Am Mittwoch, dem 23. Februar war sogar nur eingeschränkter Schulbetrieb möglich. Der Bus ist morgens noch gefahren. Doch dann kam in der zweiten Stunde ein Lehrer rein und hat gesagt, dass der Bus jetzt das letzte Mal fahren würde. Die Fahrschüler haben sich sehr gefreut, schon so früh nach hause zu kommen. Aber die anderen, die Vitter und die, die morgens mit dem Fahrrad gekommen waren, mussten noch bis halb zwölf in der Schule bleiben. Und abschließend sei bemerkt, der Bus ist bereits in Kloster kaputt gegangen und die Neuendorfer Schüler mussten in Kloster noch eine halbe Stunde warten. Dann wurden sie von der Feuerwehr nach Hause gefahren. Hoffentlich habt ihr das schöne Winterwetter genossen. Für alle Stubenhocker gibt es die rote Karte von Frau Dahlke. 

                                                                                                                                             Erich

 

 

 

 

 

 

 







 

 

 

         

 

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