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 Auszüge aus der Schülerzeitung / März 2004

  

Ein voller Erfolg – die Ausstellung der Neuendorfer Schulchronik

 

In der letzten Schulwoche wurden – wie in der Januar - Ausgabe der Inselgörn angekündigt - viele interessante Dokumente aus der Neuendorfer Schulzeit ausgestellt. Wir Schüler staunten über die hübsch gestalteten Aufsatzhefte egal ob Jungen oder Mädchen, die gleichmäßige, saubere Schrift oder die Stickereien von Lottchen Gau. In den alten Berichten konnte jeder nachlesen, wann ein Unwetter, Hochwasser oder zu viele Masernerkrankungen auftraten. Außerdem war noch eine Vielzahl von alten Fotos und anderen Material zu besichtigen.    

Wie es damals so üblich war, bekamen die Schüler eins mit dem Rohrstock, wenn sie nicht aufmerksam waren, unsauber schrieben oder andern Unfug anstellten. Für die Schüler erzählte Frau Barth eindrucksvoll über die Schulchronik und der eine oder andere fühlte sich in die damalige Zeit zurückversetzt .

Die 3tägige Austellung war natürlich bei den Neuendorfern äußerst beliebt, lockte aber auch die  Hiddenseer aus den anderen Dörfern an. Viele freuten sich über die Arbeit, die Frau Barth geleistet hat.

Wir Schüler wollen uns dafür ganz herzlich bei ihr bedanken, auch einen Einblick über die damalige Schulzeit bekommen zu haben.

 

Sophia

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Sauberes Wasser – Wir beteiligten uns an diesem Projekt

 

Die kombinierte Klasse 7/ 8 hat mit ihrer Klassenlehrerin Frau Dahlke von September bis November 2003 an einem Projekt teilgenom-

men, mit dem Ziel die Wassergewinnung und die Abwasserentsorgung auf Hiddensee kennen zu lernen.

Im September waren einige Schüler aus diesen Klassen im Wasserwerk (nördlich von Kloster). Dort wurde ihnen von Herrn Albrecht der ganze Prozess geschildert, den das Grundwasser durchläuft bis es Trinkwasserqualität hat. Sie erfuhren, dass man nur 800 m³ pro Tag pumpen darf (weil wir auf einer Insel sind und sonst Salzwasser nachläuft). Im Wasserwerk wird das geförderte Rohwasser gereinigt.

Im Oktober waren andere Schüler in der Kläranlage (nördlich der Heiderose). Dort wurde ihnen der Prozess der Abwasserreinigung erklärt. Das Abwasser aus den Haushalten und Gaststätten der Insel gelangt über ein Leitungsnetz zur Kläranlage. Dort wird es erst mechanisch und dann biologisch gereinigt. Das geklärte Wasser wird nahe der Fährinsel in den Bodden geleitet.

Außerdem wurde eine Umfrageaktion unter einigen Gaststätten und Haushalten in Vitte durchgeführt. Unter anderem wurde gefragt, ob Regenwasser wiederverwendet wird.

Zum Thema Gewässerzustand um Hiddensee wurde Herr Dr. Dahlke vom Institut für Ökologie von einigen Schülern interviewt.

Alle Fakten wurden zu einem Bericht zusammengetragen, durch Fotos, Übersichten und Grafiken ergänzt und von uns zur Jury geschickt. Ca. 2300 Beiträge zu verschiedenen Themen wurden eingereicht. Wir belegten einen  Platz und wurden mit 150 € belohnt.

Johann Wolff

Eine ganze Schule tanzt Walzer !!!!

Walzerball in Neuendorf

 

Einige Stunden hat es gebraucht, den Wiener-Walzer den „Kleinen“ (Klassen 5/6) und den Großen (Klassen 9 und 10) beizubringen. Frau E. Herzog hat viel Zeit investiert und ist mit viel Geduld und Zuversicht an diese Sache herangegangen. Auch Frau Piechocki hat einen Teil ihrer Freizeit und ihrer Freistunden dafür geopfert.

Nur durch diese „Zusammenarbeit“, durch die zur Verfügung gestellte Räumlichkeit von Herrn Domrös und durch eifriges Üben der Schüler konnte dieser „Walzerball“ überhaupt stattfinden.

 

„Die Klassen beim Warten auf den „großen Auftritt.“

Am 9. März 2004 war es dann soweit. Um 14.00 Uhr trafen sich die Klassen schon vorher in der Kirche, um noch einmal alles durchzusprechen und sich richtig schick zu machen.

Bis 14.30 Uhr „trudelten“ die Eltern ein. 35 Eltern von 32 Schülern, das hat es selten gegeben. Pünktlich ging es los. Das Einmarschieren der 16. Paare war schon ein Hingucker. Alle stellten sich in die richtige Position und der Schneewalzer begann. Es war ein schöner Anblick, welchen die Eltern, Großeltern und Verwandten mit viel Applaus honorierten. Anschließend tanzte Frau Herzog mit ihrem Tanzpartner Andre´ Salsa zu dem Lied „Matilda“. Dies war eine kleine Überraschung für Schüler und Eltern. Danach begannen drei Paare (Anna & Evelyn, Maria & Gesine, Erich & Claudia) den Schneeballwalzer und immer, wenn die Musik ausging, suchten sie sich neue Partner. Die Tanzfläche war am Ende des Walzers brechend voll.´Die „Dankesreden“ an Herrn Domrös und Frau Herzog übernahmen je zwei Schüler der Klassen 5/6, 9 und 10. Eine lustige Geschichte hatte es mit dem Geschenk der neunten Klasse auf sich.

Frau Herzog hatte sich tags zuvor einen getöpferten kleinen Topf angesehen. Frau Piechocki sah, dass er ihr gefällt und riss ihn ihr aus der Hand mit den Worten: „Wer zuletzt kommt, den bestraft das Leben.“ Frau Herzog verstand die Welt nicht mehr. Deswegen war die Überraschung später umso größer. Als sie die Geschichte am Nachmittag erzählte, lachten auch alle mit. Frau Piechocki hatte natürlich daran gedacht, die neunte Klasse vorher einzuweihen. Nach einer kleinen Pause mit Kuchen, Keksen und Bowle ging es weiter im Programm. Nach dem französischen Tanz   La Galette der Kleineren, holte sich Pastor Manfred Domrös einige Schüler auf die Tanzfläche und zeigte ihnen den Squaredance. Später kamen immer mehr Schüler hinzu, welche zum Teil diesen Tanz recht seltsam, zum Teil recht lustig fanden. Der letzte Tanz war dann wieder ein Walzer Jeder durfte sich nochmals eine/n Tanzpartner/in auffordern. Ein erfolgreicher Tag ging zu Ende.

 Als Letztes möchten wir uns noch einmal bei Frau E. Herzog, Ihrem Tanzpartner Andre´, Frau M. Piechocki, Herrn M. Domrösund allen Schülern, die mitgewirkt und mitgetanzt haben bedanken.

Martina Striesow

Faschingsumzug   vom  23.02.04

 

Am 23.02. war der Faschingsumzug der 1. -7. Klasse.

Wir sind um 09:30 Uhr von der Schule aus losgegangen.

Frau Apelt führte die Parade zum Kindergarten, dort holten wir die Kleinen ab.

Natürlich hatten wir alle schöne Kostüme an, sogar die Lehrer haben sich schick gemacht. Die Grundschule hatte extra drei Wagen in richtige Rosenmontagsumzugswagen verwandelt und die Schüler der 7/8 begleiteten den Zug mit originellen Plakaten.

Auf dem Weg zur Gemeinde, erwartete uns ein Bonbonregen. Als wir ankamen, gingen alle nacheinander in die Büros. Leider konnten die Angestellten nicht mitkommen.

Im Henni-Lehmann-Haus hatten wir ein schönes Programm vorbereitet. Die Funkengarde marschierte bei feuriger Musik in den Saal und sorgte gleich für Stimmung. Dann hielt Steven die Büttenrede und schon ging’s mit Stimmungsmusik und der Tanzgruppe weiter. Elisa und Louise führten durch das kurzweilige Programm und heizten mit einem dreifachen Hiddensee ole’ die Stimmung im Saal an. Neben den Sketchen der größeren Schülerinnen und den Macarenatänzern, bildeten die Clows mit ihrem Schwung und ihren lustigen Kostümen einen weiteren Höhepunkt.

Es war ein schönes Fest, die 1.-7. Klasse konnte gegen 12 Uhr nach Hause gehen.

                                                                                                Carolin und Madlen (6. Klasse)

 

 

 

 







 

 

 

         

 

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