Telefon: 038300/64244      Fax: 03830064245      E-Mail: schule-insel-hiddensee@t-online.de

            

=====================================================================================================================

 

Auszüge aus der Schülerzeitung / März 2010

  

 

ueberschrift

 musikraumWie ihr sicherlich schon mitbekommen habt, war es in unserem Musikraum zwischenzeitlich ziemlich chaotisch. Es wurde viel geräumt und umgebaut!                                                                                 Schon vor Schuljahresbeginn waren drei neue Tafeln bestellt worden, keine normalen mit Kreide zu beschreibenden. Für Musik- und einen der Computerräume sollte die Staubbelastung für die technischen Geräte (Computer, Keyboards, CD-Player) möglichst minimiert werden um die Lebensdauer der Geräte zu erhöhen. Deshalb wurden Whiteboards bestellt. Das sind weiße Tafeln, die nur mit Spezialstiften beschrieben werden dürfen. Manchmal mahlen die Mühlen auch heute noch mächtig langsam, aber jetzt wurde auch die Tafel für den Musikraum endlich angeliefert und gleich angebaut. Staubsorgen ade! Auch die neuen Keyboards sind da. Alle, aber natürlich besonders die Erst- und Zweitklässler freuen sich auf den Musikunterricht und das ungestörte Spielen an neuen Keyboards und mit Kopfhörern. Doch damit nicht genug. Lange hat Frau Piechocki gegrübelt und immer wieder geräumt, um Platz für die Keyboards, aber auch genug Schülertische zu haben. Tische wurden rein und wieder rausgeschleppt. Mit den neuen Keyboardständern hat sie auch dieses Problem gelöst. Wieder ist ein Schritt zu einer noch schöneren und modernen Schule getan.   Martin + cd

 

 

Frauentag im Godewind – Schüler der Klasen 1- 10 begeistern mit ihrem abwechslungsreichen Programm 

Das Feuerwerk der Kleinen – noch sind erst wenige Begrüßungsworte im Saal gefallen, da wirbeln auch schon 12 Schüler und Schülerinnen der Klassen 1-3 auf der Tanzfläche umher. Kevin, Pauline, Emilia, Marie, Maja, Josepfine, Greta, Martha, Mareike, Bianca, Paul und Christoph beginnen ihr fröhliches Frauentagsprogramm mit dem Minousjka, einem holländischen Mitmachtanz. Das erste Kind geht in die Mitte des Kreises und tanzt eine selbst erdachte rhythmische Figur. Die anderen Kinder stehen und klatschen den Takt dazu. Anschließend imitieren alle Kinder des Kreises die Figur, bevor das nächste Kind in die Kreismitte darf. Nach herzlichen Begrüßungsworten von Frau Piechocki und der Vorstellung aller Kinder sprach Kevin den Text für den nun folgenden Kiekebusch. Der Name verrät schon seine norddeutsche Herkunft und sein Alter. „Und wenn du denkst, ich lieb dich nicht und treib’ mit dir nur Scherz, so zünd’ dir ein Laternchen an und leuchte mir ins Herz.“ Bei soviel Freude der Kinder am Tanzen, am Auftritt vor den Muttis, Omis, Bekannten leuchtete wohl jeder Frau so ein Laternchen in Herz und so manch’ Sorge wurde für ein paar Stunden vergessen. Gedichte, vorgetragen von Leo und Henrikje sowie Paul komplettierten das abwechslungsreiche Programm, bevor es mit dem Tanz Cowboy und Indianer und dem altbekannten Schustertanz einen schönen Abschluss fand.               

                       Doch dann übernahmen unsere Line Dancer die weitere kulturelle Gestaltung.

Ab 15.30 Uhr ging es dann mit den „Großen“ weiter. Wir begannen mit der ersten Dreigruppe „Trail“, „Cotton Picking Time“ und Whiskey. Schon reichlich aufgewärmt, stellte uns Frau Piechocki klassenweise vor.  Nach einer kleinen Pause waren die Line Dancer der Klasse 1-6 und Ines dran. Schon mehrfach gut bewährt war auch diesmal Ines die Lehrerin zum „Cowboy Charleston“. Unsere erwachsenen „Nachwuchs“- Line Dancerinnen waren begeistert dabei. Nach einem großen Applaus für die Freiwilligen ging es mit dem neuen „Fisher’s Hornpipe“ weiter, bei dem unser neuestes Mitglied, Niklas, sich sehr gut schlug. Das Ende dieser Dreiergruppe bildete mit Steven, Martin und Max der „Not Fair“. Weiter ging es dann mit dem „Boot scootin’ Boogie“, wo sich auch wieder Freiwillige zum Mittanzen einreihten. Es folgte der „Country Walking“ zum Lied Cotton Eye Joe und der Klatschtanz. Unsere Nummer 10, der Zorbas, brachte wieder die mutigen Frauen in unsere Reihen. Die 11 war unser „Russentanz (My dear Botanist)“. Dann folgte schon unser eigentlich letzter Tanz, der „Hillbilly Rock“ mit Robert, Steven, Martin und Max. Es gab auf Wunsch der Frauen noch den „Tell me ma“, wo uns die Frauen erneut mit ihrem Tanzkönnen begeisterten. Nach ca. 1,5 Stunden war dann unser Auftritt beendet, die Technik verstaut und alle ein wenig erschöpft. Wir hoffen, allen Frauen hat das Programm gefallen.Wir bedanken uns beim Godewind, Frau Kula und den fleißigen Spendern sowie bei Frau Piechocki für ihr großes Engagement beim Üben, der Zusammenstellung des Programms und der Moderation. ---------------------                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                       Max + cd




Themenverknüpfung im Unterricht

 

Die Klassen 9/10 haben die Kunst Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts behandelt. Wir verglichen u.a. die Kunst Pablo Picassos mit der Kunst Käthe Kollwitz’ und deren Unterschiede wurden uns schnell klar. Käthe Kollwitz, eine Frau, die eher die schlimmen Zustände ärmerer Bevölkerung zum Zeichnen und Malen bevorzugte (Beispiel links – übrigens weilte sie auch dreimal auf Hiddensee). Picasso malte in seinen malerischen Perioden traurige Bilder, lustige wie den Zirkus, kubistische Bilder usw. Dann kam von Frau Dahlke die Anfrage, ob wir in Musik alte Arbeitslieder parallel behandeln können. Das setzten wir auch neben unserem Hauptthema, dem Musical „Elisabeth“, durch. Es wurden 6 Lieder behandelt. Wann wir schreiten seit an Seit“ wurde von Martin vorgestellt, Thomas hatte „Die Internationale“ zu bearbeiten, Robert „Die Moorsoldaten“, Niklas „Dem Morgenrot entgegen“ und Max „Bella Ciao“. Es wurde Ursprungsjahr, geschichtlicher Hintergrund, wenn möglich Verfasser, sowie die Bedeutung der Strophen ermittelt.

Extra für diesen Unterricht wurde eine neue CD mit 5 der 6 Lieder angeschafft, mit dem vielleicht bekannten Sänger Hannes Wader als Singstimme. Unvorstellbar für uns, dass einige der Lieder früher in jeden Musikunterricht gehörten.

Nicht viele der Lieder wurden von uns positiv aufgenommen, die meisten sogar eher abgelehnt. Der geschichtliche Hintergrund oder Änderungen am Text sowie deren Vertonung durch andere Bands, mit denen wir uns nicht gerne identifizieren wollen, erschienen uns einfach ablehnungswürdig.                                                                                             Max






 






 

 

 

         

 

zurück