Ausgabe März 2011 - unsere 50. Ausgabe - auszugsweise

 

 

Unsere Grundschulseiten

 

           Märchen, Geschichten, Bücher über Pflanzen und Tiere

 und zu anderen Themenbereichen stehen wohlgeordnet in der Klasse1/2 und dürfen ausgeliehen werden. Die Kinder, Frau Barth und engagierte Eltern haben es möglich gemacht und im Klassenraum eine Bibliothek eingerichtet. Die Bücher stehen nach Sachgebieten geordnet und

nummeriert im Regal und gleichzeitig wurde eine Datei angelegt, in der Ausleihdatum und Name vermerkt werden. Also ganz so wie in einer richtigen Bibliothek. Weitere Bücherspenden sind gern gesehen. Doch losgehen kann es jetzt schon. Am 23. Februar wurde die Bibliothek eröffnet. Die ersten Besucher waren die Schüler der Klasse 3/4. Jeden Mittwoch in der ersten kleinen Pause können nun ausgeliehene Bücher zurückgebracht und neue ausgeliehen werden.

Viel Erfolg bei eurer tollen Aktion!

 

 

 

 

 

 

 

 

Wasser ist nicht nur zum Waschen da!

Auch unsere Erst-und Zweitklässler schlossen sich dem Wasserprojekt an und probierten ganz praktische Dinge aus. Viele wollen in den Winterferien verreisen und wer versorgt dann die Blumen? Nichts leichter als das – sie bauten eine Wasserselbstversorgung für die Zimmerpflanzen. Nicht jeder kennt das Prinzip eine Schale mit Wasser zu füllen, sie höher als die mit Wasser zu versorgende Pflanze zu stellen und beides mit einem oder mehreren Wollfäden zu verbinden. Um den Wasserfluss noch deutlicher sichtbar zu machen, haben sie das Wasser blau eingefärbt. Ein weiteres Experiment zeigte eine Wasserweiterleitung über größere Entfernungen. Natürlich wurde auch alles ausprobiert und auf seine Tauglichkeit getestet. In einem dritten Test wurde so richtiges Dreckwasser aus Kartoffelschalen, Schlamm etc. hergestellt und dann etagenweise durch verschiedene Sandschichten gefiltert. Zum Schluss war das Wasser doch recht sauber! In den Pausen standen immer wieder die Schüler an den verschiedenen Projekten, staunten, diskutierten und freuten sich. Für sie hätte es auch die ganze Woche dauern können.

Bauen und experimentieren – Wasserprojekt der Klasse 5/6

Die Projekttage Wasser der Klasse 5/6 beinhalteten zwei Schwerpunkte. Menschen sichern die Wasserversorgung – ein Blick in die Zeit der Frühen Hochkulturen und Salz- und Süßwasser im Vergleich.

In Geschichte hatten sie bereits erfahren, dass schon kluge Köpfe unter den Sumerern in Mesopotamien den Schöpfbaum erfanden, um ganzjährig Wasser aus Euphrat und Tigris in die angelegten Kanäle zu schöpfen und somit ihre Felder ganzjährig bewässern zu können. Henrikje, Julian und Anna Lena haben diesen Raum sehr ideenreich nachgestaltet. Nicht nur der Schöpfbaum funktionierte, auch Menschen hatten sie ins Modell gesetzt, wenn die Spielkiste leider nur Indianer hergab.

Als deutlich schwieriger als gedacht, erwies sich der Bau einer Archimedischen Schraube, die schon bei den Griechen aber auch bis heute Verwendung findet. Zum Glück für die Gruppe, dass Maxi zu hause schon eine tolle Repräsentation vorbereitet hatte, denn die Arbeitszeit brauchten  Bruno, Tobias und Maxi dann doch zum Tüfteln. Manche Idee musste wieder verworfen werden, weil das Material sich als ungünstig erwies oder sich nicht so biegen lassen wollte wie gewünscht. Doch auch das Ergebnis dieser Gruppe konnte sich sehen lassen.

Die dritte Gruppe mit Moritz, Fritz und Theresa gestaltete die Hängenden Gärten von Babylon fantasievoll nach. Interessant, niemand weiß wirklich wie sie ausgesehen haben.

Jeder war während des Tages zu einem richtigen Experten auf seinem Gebiet geworden, was sie mit ihren Erklärungen für ihre Mitschüler nachdrücklich bewiesen.

Igitt ist das salzig!

 

 

 

 

 

 

 

Moritz und Bruno hatten sich Wasser des Toten Meeres mit einem Salzgehalt von über 300g/l hergestellt und gekostet. Schnell spuckten sie es wieder aus und tranken einen Schluck hinterher. Schon etwas besser erging es Anna, Henrikje und Theresa mit ihrem Nordseewasser. Doch nicht nur die unterschiedlichen Salzmengen wurden dargestellt, sondern auch die Unterschiede in der Dichte und beim Gefrieren. Während sowohl im Süßwasser als auch im Nordseewasser ein ungekochtes Ei sofort nach unten sank, schwamm es im toten Meerwasser an der Oberfläche. Dafür hatte diese Gruppe beim Gefrieren deutlich das Nachsehen. Selbst nach 3 Stunden zeigte sich keinerlei Eisbildung während das Süßwasser schon längst fest gefroren war. Aha – deshalb wird Salz auf vereiste Straßen gestreut. Neben diesen Experimenten gab es zum Schluss auch noch kleinere Versuche, bei denen  der Spaßeffekt überwiegen sollte. Mit dem Bau einer Schraubenwaage  wurde der Auftrieb des Wassers demonstriert – kein Wunder, dass unsere größten Tierarten nur im Wasser leben können. Anna und ihre Gruppe stellte eine Wasserlupe her, die prima funktionierte. Alle durften sie ausprobieren. Was passiert eigentlich, wenn man ein Zuckerstückchen mit Filzstift bemalt. Richtig  - es wird bunt, doch wir sahen noch mehr als wir es ins Wasser legten. Schöne wie marmorierte Muster entstanden, denn die sich schnell auflösenden Zuckermoleküle nahmen die Tinte mit. Probiert es doch einfach mal zu hause aus!