Telefon: 038300/64244      Fax: 03830064245      E-Mail: schule-insel-hiddensee@t-online.de

            

=====================================================================================================================

 

Auszüge aus der Schülerzeitung / Mai 2005

 

Endlich wieder ein letzter Schultag. Von allen mit Spannung erwartet und die Frage stand: Werden sich die Schüler was Nettes einfallen lassen?

Und sie haben sich was einfallen lassen! Neben dem traditionellen Lärm aus Pfeifen und Tröten und als hübsche Spanier/innen (s. Klassenfahrt) zurecht gemachten Schülern versetzte uns als erstes das Feuer auf dem Schulhof in Erstaunen. Drei Lehrerinnen sollten sich als Löschmeister beweisen, mussten dazu aber erst aus der Ostsee Wasser holen!!! Sie taten es mit Bravour und schnell stieg eine Rauchwolke vom verlöschenden Grillfeuer auf.  (Wie aber ihre Schuhe beim Laufen durch den Strandsand so sauber bleiben konnten, wird wohl allen ein Rätsel bleiben.) Anschließend ging’s im Klassenraum weiter, da nach hochsommerlichen Temperaturen am Wochenende das Wetter nicht mehr so recht mitspielte. Ähnlich wie der Sendung Streetlife musste nun ein Lehrer Fragen beantworten. Auf dem Foto ist Herr Martitz an der Reihe. Unter einem der Eimer ist ein Schal versteckt und wenn die Frage nicht richtig beantwortet werden kann, so muss man unter einen der Eimer greifen. Erwischt man den versteckten Schal gibt’s eine Überraschung. Und die Überraschung für Herrn Martitz: seine Augen wurden verbunden und seine Fingernägel knallrot lackiert! Auch andere Lehrer waren noch dran und kamen an dem Tag mit getönten Haaren nach Hause oder durften einen zünftigen Bonbonregen inszenieren. Zum Schluss gab’s noch ein spanisches Buffett mit einem Mixgetränk, was sich als harmlos und sehr gut schmeckend entpuppte.

 

Unterwegs im Nationalpark

Wir trafen uns zusammen mit 4 Gingster Mädchen an unserer Schule und wurden gleich in Zweiergruppen eingeteilt. Gegen 8.30 Uhr liefen wir von der Schule los in Richtung Neuendorf. Auf dem Deich in Vitte angekommen, musste ich die Benutzung und Funktion des Deiches erklären. Danach ging es weiter in Richtung Heide. Wir machten an der Heiderose kurz Halt und bogen dann in den westlich gelegenen Bereich ein. Jedes Paar bekam einen Zettel mit Infos, die dann nach einiger Zeit an einer bestimmten Stelle in der Heide vorgelesen werden mussten. Zum Schluss erhielt ich den Auftrag, alle aus der Heide zu führen. Ich hatte einen guten Schritt und einige hatten Probleme mit diesem Tempo mitzuhalten. Am Spielplatz angekommen, schrieben alle noch eine LK über das, was sie am heutigen Tag alles behalten hatten. Die schlechteste Zensur war eine Drei für die anderen gab es Zweien. Am nächsten Tag trafen wir uns an dem Nationalparkhaus und liefen mit zwei Studenten und Frau Piechocki an den Strand. Zuerst mussten alle Schuhe und Socken ausziehen, dann bildeten wir eine Schlange. Uns wurden die Augen zugebunden und dann liefen wir kreuz und quer über den Strand. Das sah lustig aus und wir sollten spüren, über was wir alles drüber liefen. Später dann gingen wir Richtung Kloster und machten dort auch Spiele. Zuerst sollten wir eine Nahrungspyramide bauen, aber die Mädchen aus Gingst machten schon nach kurzer Zeit schlapp. Zum Schluss mussten wir noch etwas suchen, was uns die Studenten kurz gezeigt hatten. Dann gingen wir zurück zum Nationalparkhaus und verabschiedeten uns. Am dritten und letzten Tag waren wir im Dornbusch und liefen dort durch den Wald. Martin G. und Daniel warfen morsche Bäume um und kamen mit Verletzungen wieder zu der Gruppe, die Käfer betrachtete, zurück. Es hat uns allen Spaß gemacht, auch wenn uns am Nachmittag alles wehtat.

Martin

+  +  +  Vier neue Projekte wurden eingereicht  + + +

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Immer wieder flattern den Schulen Projektangebote ins Haus. Viele wandern gleich in den Papierkorb, weil die Unterrichtsarbeit natürlich nicht zu kurz kommen darf, aber andere erfahren doch mehr Aufmerksamkeit. So auch der Vorschlag des Medienpädogischen Zentrums (MPZ) in Güstrow, der uns vor ca. 3 Wochen erreichte. Hierin hieß es nicht, sich auf den Bereich Umwelt  oder Sprachen oder Kunst zu beziehen, sondern die Projektanträge werden nach dem Umfang der Schülertätigkeit, nach fachübergreifenden und schulübertragbaren Aspekten u.ä. bewertet und bewilligt oder abgelehnt. Natürlich gibt es auch letzteres: auch Projektanträge können abgelehnt werden. Da beim Angebot durch das MPZ es nicht um Sieger und Preise geht, sondern um Sach- bzw. Geldzuwendungen für die Schulen, haben sich mehrere Kollegen entschlossen, Projektanträge einzureichen. Und darüber wollen wir euch kurz informieren.

Die Klasse 5/6 ist bereits dabei, die Pflanzen entsprechend einiger Unterrichtsthemen neu aufzubereiten um ihre Artenkenntnisse zu verbessern und ständig Anschauungsmaterial parat zu haben. Dazu waren sie bereits mit den Digitalkameras unterwegs und haben viele Frühblüher fotografiert und die Jungen durften auch bereits mit dem Programm Power Point ein Lernspiel unter Nutzung der Fotos zu entwickeln. Das hat ihnen viel Spaß gemacht, dauert natürlich lange, aber sie haben die Abwesenheit der Mädchen am Girls-Day so gut genutzt. Und sie haben ihre Sache mit Bravour bewältigt – ein ganz großes Lob an dieser Stelle den Jungen der 5/6!

Frau Langert hat ein ganz anderes Projekt eingereicht. Sie schrieb uns dazu:

Auch die Schüler der Grundschule müssen es lernen, den Computer als Lernhilfe und nicht nur als Spielinstrument anzusehen. Gerade für den HS Bereich gibt es im Internet wunderbare Zusammenfassungen, bestehend aus Informationsmaterialien, Arbeitsblättern und entsprechenden Lernspielen. Die Kinder suchen im Internet Informationen, lesen sie, sortieren sie nach Wichtigem und Unwichtigem und können danach die entsprechenden Arbeitsblätter am Computer bearbeiten oder auch ausdrucken.

Für uns wichtige und schön aufgearbeitete Themen haben die Schüler der 3. und 4. Klasse ausgesucht und einen Hefter zusammengestellt, der immer erweitert und von nachfolgenden Klassen genutzt werden kann. Fachübergreifend ist es auch möglich, die Arbeit am Computer im Mathematik-, Deutsch- oder im Kunstunterricht einzusetzen.

Und sie hatte auch gleich noch eine 2. Idee: Den Geschichtenhefter

In den Klassen 5 und 6 entstand die Idee einen Geschichtenhefter zu erstellen, in dem eigene Lügen- und Phantasiegeschichten als auch umgestellte Fabeln, Schwänke z. B. Till Eulenspiegel als Hausmeister an unserer Schule und Comics gesammelt werden. Diese eigenen Gedanken mussten geschrieben, am Computer bearbeitet und zusammengefügt werden. Außerdem sollten sie lernen, diese Erzählungen und Geschichten in die richtige Form zu bringen. Auch diese Idee wurde als Projekt eingereicht

 

 

 







 

 

 

         

 

zurück