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Auszüge aus der Schülerzeitung / Mai 2006

  

Aus dem Chemieunterricht der Klasse 7

 

Wir, die Schüler der Klasse 7, hatten im Chemieunterricht gerade das Thema Oxide. Das sind Metalle, die sich mit Sauerstoff verbunden hatten. So oxidierten wir Kupfer. Doch Frau Piechocki wollte die Oxidschicht wieder herunter machen und so das reine Kupfer wieder zurückbekommen. Also tropfte sie etwas Chlorwasserstoffsäure (Salzsäure) darauf. Jedoch vergaß sie das Kupfer, am nächsten Tag wieder aus der Salzsäure heraus zu nehmen. Eine Woche später erinnerte sich Frau Piechocki daran und sah, dass sich ein für uns völlig unbekanntes Kupfer(II)-chlorid gebildet hatte. Die Reaktionsgleichung dafür lautet:   CuO + 2HCl  ---------->  CuCl2 + H2O Das Ganze steht im Chemieraum im „Dunstabzugshaube“ neben dem Lehrertisch zu sehen. Diese „Bäume“ sind aus dem Kupfer und der Salzsäure entstanden

 

Steven Teßendorf 13 J.

Wandertage der Klasse 7/8

 

Am 25. April begaben sich die Klassen 7/8 auf ihre drei Wandertage nach Ahlbeck.

Sie kamen auf die Idee da einige Schülerinnen der Klasse 8 das Thema Polen während des Sozialkundeprojekts im März im Rüstzeitheim hatten und gern unser Nachbarland näher kennen lernen wollten. Sie gingen zu Frau Piechocki und erzählten es ihr. Sie war sofort begeistert und setze sich Zuhause an ihren Computer, recherchierte und fand auch noch eine Reisemöglichkeit, allerdings schon Mitte April. Am nächsten Tag erzählte sie uns in der Schule die Neuigkeiten und gab uns gleich Zettel für unsere Eltern mit. Alle Eltern waren mit der kurzfristigen Reise einverstanden. Also stand ihr nichts mehr im Wege.  Die Fahrt ging los, wir saßen alle gemütlich auf dem Dampfer und fuhren ab Stralsund mit der Usedomer Bäderbahn weiter nach Ahlbeck. Von dort aus mussten wir ca. 2 km mit unserem ganzen Gepäck laufen, aber wir haben es ja überstanden. Kaum angekommen ging es auch schon ans Betten machen und danach hat sich jeder ein wenig ausgeruht. Am Nachmittag haben wir dann mit Frau Piechocki die Gegend erkundet und als wir zurück im Hotel waren, gab es auch schon Abendessen. Die 7. Klasse durfte das Programm für den Abend bestimmen. Sie haben sich für Volleyball entschieden. Die Meinungen über Volleyball gingen bei einigen etwas auseinander, aber es spielten ja auch noch ältere mit.Danach sind wir alle in unsere Zimmer gegangen und haben uns bettfertig gemacht. So gegen 22.30 Uhr mussten wir dann alle im Bett liegen.Am nächsten Tag war es dann endlich so weit. Wir fuhren nach Polen. An der Grenze angekommen, mussten einige von uns noch warten da eine Schülerin keinen Pass hatte und sich erst noch einen Eintagespass einrichten lassen musste. Mit dem Bus fuhren wir dann zum Hafen, wo lauter Armee- und Urlaubsschiffe angelegt hatten. Anschließend machten wir uns auf in die Stadt wo wir uns ein paar Mal verliefen. Aber das war halb so wild! Wir aßen hier ein Eis und tranken da mal `ne Cola. Später sind wir dann alle in die Einkaufsmeile von Swinemünde gegangen und haben ein wenig eingekauft. Am vereinbarten Treffpunkt fanden wir wieder zusammen, um als Letztes gemeinsam eine Stadtrundfahrt zu unternehmen. Dann ging’s zurück. Wieder an der Grenze, wieder in Deutschland. Als wir wieder in unserem Heimatland angekommen waren, hatten wir noch ein wenig Zeit und machten etwas Bio und Chemie. In der Jugendherberge angekommen, ruhten wir uns alle ein bisschen aus und danach sind wir alle an den Strand gegangen und haben uns kräftig ausgetobt. An diesem Abend hatte die 8. Klasse das Programm zu bestimmen. Sie hatten die einfallsreiche Idee auf einen riesigen Turm zu klettern. Es gab anfangs ein paar Probleme aber dann war alles perfekt. Die Schüler der anderen Klasse und Frau Piechocki waren hellauf begeistert. Am nächsten Tag sind wir dann alle mit noch mehr Gepäck zum Zug gelaufen und bis nach Stralsund gefahren, wo wir dann auch noch ein wenig Zeit hatten bevor wir dann von dem Bus abgeholt wurden.

                                                   Elisa

Wir, die Schüler der Klasse 1/2, waren mit Frau Barth in Binz

 

Das war eine schöne Woche! Die Jugendherberge gefiel uns sehr. Wir besuchten die Insel Vilm und betrachteten die Natur mit Ferngläsern. Einheftiger Hagelschauer machte uns ein bisschen Angst. Im „Rasenden Roland“ wärmten wir uns auf. Der Ofen war geheizt. Einige Kinder stiegen auf den Turm des Jagdschlosses. Das war mutig! Ihre mit vielen Fotos gestaltete Wandzeitung erinnert sie an die schönen Tage!