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                            Mai 2007 - auszugsweise

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Der 11. Hiddenseer Volkslauf

 

                          Am Samstag, dem 28. April 2007, war es wieder

                     soweit! Wie schon in den vorangegangenen Jahren star-

                teten viele Kinder und Erwachsene zum Hiddenseer Volkslauf!

      In diesem Jahr war es schon der Elfte! Gegen 10.30 Uhr fiel der Start-

        schuss zum Halbmarathon, zum Volkslauf und zum Volkswandern. Über

         die 11 km war Jenny Timm aus der 9. Klasse mit von der Partie, leider

       ohne weitere schulische Unterstützung. Aber sie hielt klasse durch und

kam als 2. bei den Juniorinnen ins Ziel. Elisa, Carolin, Jonny und Hannes wollten nicht laufen, dafür aber wandern. Also gingen sie per pedes durch die Berge. Die größte Beteiligung zeigten die jüngsten Hiddenseer. 39 Kindergartenkinder und Schüler der Klassen 1 - 8 ermittelten beim Bambini- Lauf die Besten. Die Sieger haben wir für euch aufgelistet. Und die, die nicht gelaufen oder gewandert sind? Viele Schüler waren als Helfer, Streckenposten oder in der Schreibstube für das Urkundenschreiben zuständig.

 

 

        Lustige Figuren zum Muttertag

 

Aus Auberginen und Mohrrüben zauberten die Schüler der Klasse 5/6 lustige Pinguine zum Muttertag. Die einzige Schwierigkeit bestand darin, die Vögel gut nach Hause zu bekommen und noch drei Tage versteckt zu halten.

       

 

 

 

Elisabeth Büchsel an unserer Schule                         

 

In diesem Jahr jährt sich der Todestag Elisabeth Büchsels zum 50. Mal. Anlass genug, sich im Unterricht vielfältig mit dieser Künstlerin auseinander zu setzen. Im Kunstunterricht der 7/8 stand Elisabeth Büchsel als Porträtmalerin im Mittelpunkt. Nach einer kurzen Einführung durch Frau Dahlke mit kleinen Episoden und Reproduktionen, durften wir uns eine aussuchen und sie dann auch malen. Die 5 Jungen der Familie Gau- Willing, Karling, Erich, Theodor und Heini- waren sehr schnell vergriffen. Alle Schüler machten sich mit Eifer und großer Intensität an die Aufgabe. Ganz schön schwierig, wie wir während der Aufgabe feststellten. Elisabeth Büchsel gilt aber auch als eine ganz wichtige Landschafts- und Heimatmalerin. Schüler der 5. Klasse versuchten  in diesem Metier ihr in der Fälscherwerkstatt nachzueifern. Auch ihre tollen Ergebnisse hängen an der eigens zu Ehren der Künstlerin eingerichteten Präsentationswand im Schulflur. Eine ganz andere Idee kam von Frau Wolff, der Leiterin der Inselinfo GmbH. Als freiwillige Aufgabe wurde einigen Mädchen das Bemalen von drei Sperrholzplatten mit Büchsel-Motiven angeboten, die als Aufsteller vor dem Inselmuseum bzw. im Hafen dienen sollten. Es bedurfte keiner Überzeugungsarbeit auch in der Freizeit sich an eine solche, recht einmalige Aufgabe zu machen. Die Platten holten wir vom Hafen (vom Tischler Achim Wolff). Auf die wurden dann „Truding“, ein “Hütejunge“ und „Mädchen auf der Wiese“ übertragen. Erst mit Bleistift damit Herr Wolff die gewünschten Teile aussägen konnte. Als das dann fertig war, durften wir die Platten wieder abholen. Elisa und Jenny bemalten die Platte mit dem Hütejungen, Madlen W., Carolin und Madlen  A. die „Mädchen auf der Wiese“ und Doreen, Laura und Nicole „Truding“. Prima, was ihnen da gelungen ist! Indessen stehen sie vor dem Inselmuseum und es wird auch rege Fotogebrauch von ihnen gemacht, wie uns Herr Schäfer berichtete.

Die Beschäftigung mit Frl. Büchsel, der bekanntesten Hiddensee-Malerin, sollte fächerübergreifend erfolgen, wie wir sehr schnell merken sollten. Denn etwa zeitgleich mit unserem Porträtmalen in Kunst ließ uns Frau Barth auch in Deutsch etwas über Elisabeth Büchsel schreiben. Sie hatte Frau Witt, eine geborene Freese, besucht und sich vieles zu den Bildern von Frl. Büchsel erzählen lassen.  Ihre Aufzeichnungen bekamen wir dann und brachten sie zusammen mit den abfotografierten Bildern in eine ansprechende Form. Auch diese Arbeiten gehören natürlich zu unserer Büchsel- Wand. Vorher hatte die 8. Klasse ebenfalls in Deutsch ein Diktat mit ungewohntem Inhalt geschrieben – den Lebenslauf Elisabeth Büchsels. Anlass wiederum für den Englischunterricht in Klasse 9/10 bei Frau Apelt, diesen für ausländische Gäste der Insel ins Englische zu übersetzen. Der beste Lebenslauf auf Englisch wird ausgewählt und dann auch bald auf dem Flur zu lesen sein.

Auch die Grundschule beschäftigte sich unter Leitung von Frau Barth mit der Künstlerin. Sie fragten zuhause nach und manch Erstaunliches kam zu Tage. Da sitzt doch in der Klasse 3 Henrik Gau – ein Ururenkel vom anfangs schon erwähnten Theodor der Familie Gau. Frau Lene Gau, Frau des in den 90er Jahren verstorbenen Erichs (3. Sohn der Fam. Gau) besuchte uns sogar in der Schule und berichtete von den Begegnungen ihrer Familie mit der Künstlerin. Immerhin hatte Frl. Büchsel fast drei Jahrzehnte bei dieser Familie ihr Sommerquartier bezogen. Da gab’s natürlich viel zu erzählen und die Schüler der Klassen 3-8 hörten sehr interessiert zu. Die Schüler der Klasse 1/2 durften Frau Gau und ihre Schwiegertochter Mechthild Gau sogar

Arbeiten im Original anschauen. Und auch in der Fälscherwerkstatt gingen die Grundschüler prima zur Sache, wie z.B. bei einem Bild von drei Fischerfrauen, die Ausschau nach ihren Männern halten. Frau Barth hatte ihnen die Aufgabe ein klein wenig erleichtert, in dem die Frauen schon auf ein Blatt kopiert waren. Aber Himmel, Wellen, Boote, Strand mussten selber gezeichnet und farbig gestaltet werden. Ebenso war die Klasse 1/2 fleißig. Alle diese schönen Arbeiten zieren für alle sichtbar die Fenster des Grundschulgebäudes. Auch ihr Flur weist jeden Besucher gleich auf unser aktuelles Thema hin. Von Klasse 1/2 kolorierte Zeichnungen aus dem Buch Kinderspiele auf Hiddensee mit Figuren aus Büchselbildern hängen neben Reproduktionen. Außerdem sind Bilder und Zeitschriftenauszüge an die Pinnwand bzw. ein Fischernetz geheftet oder im Flur an die Wand geklebt.

Im Wahlpflichtunterricht befassten wir uns noch mit Elisabeth Büchsels Malerkollegen auf der Insel, wie z.B. Käthe Löwenthal, Henni Lehmann, Elisabeth Andrae, Moriz Melzer, Erich Heckel, Clara Arnheim oder Otto Müller. Auch zu diesem Thema erarbeiteten wir eine Zusammenstellung für unseren Schulflur. Carolin suchte Schauspieler heraus, die zeitgleich auf der Insel weilten und Robert versuchte sich einem historischen Überblick zu verschaffen. Soweit sind wir bis jetzt. Einiges soll noch bis zum Schuljahresende hinzukommen. In der Büchsel- Woche vom 3. Juli an werden wir unsere Projektergebnisse auch vor dem Inselmuseum präsentieren.

Am Freitag, dem 27. April 2007, ging es zu Beginn der 2. Stunde gleich für die Grundschule mit dem Bus nach Kloster, um sich die Büchsel- Ausstellung im Inselmuseum anzuschauen. Wir Großen fuhren nach der 3. Stunde hinterher. Nach einem Gruppenfoto vor dem Museum ging es auch schon rein und alle guckten sich nun schon mächtig gespannt die Bilder an, wie z.B. „Sonntagsschule“ in einem Riesenbildformat.

Frau Rapp, Mitinitiatorin der Ausstellung, hat uns durch die gesamte Ausstellung geführt. Viele ihrer Fragen konnten wir sehr gut beantworten. Darüber staunte sie nicht schlecht.

Nach ca. 1 Stunde waren wir einmal herum und etwas geschafft aber zufrieden und durften dann auch gleich nach Hause fahren.                         Max + cd

 

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