Mai 2012       56. Ausgabe   -   auszugsweise

 

Girlsday

auf dem Kutter im Hafen von Kloster

 

Am 26. März 2012 war Gils Day. Wir  konnten in einen Beruf reinschauen und mithelfen. Annemarie und ich suchten uns den Räucherkutter ihres Vaters im Hafen von Kloster aus. Treff war um 11 Uhr. Der Girls Day begann damit, dass wir 6 Flaschen Öl für die Friteuse holten, Tische und Bänke abwischten, kehrten, Eistruhen polierten und Eis einräumten. Dann war es soweit die ersten Besucher kamen und der Kutter füllte sich mit Menschen. Wir halfen beim bedienen, servieren und beim Abwaschen der Gläser und anderen Kleinen Dingen die es zu tun gab. Die Phasen wehrend der Arbeitszeit waren sehr unterschiedlich manchmal war der Kutter überfüllungsgefährdet und manchmal auch richtig menschenleer. Einmal kamen ganz viele Leute hintereinander und fast alle wollten ein Backfischbrötchen. In der Küche gab es große Probleme mitzuzählen wie viele Backfischbrötchen noch gemacht werden müssen. Diese Zeit des Tages war besonders stressig und lustig! Danach geschah nichts großartiges mehr. Als wir uns dann auf den Heimweg machten durften wir uns zur Belohnung ein Eis aus der Eistruhe mitnehmen!!!        Sarah

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Gute Nachrichten

 

 In Sozialkunde haben wir, die 8. Klasse, eine Good-News Sendung vorbereitet und sie anschließend der Klasse 7 vorgeführt. In unseren Nachrichten durften nur gute Nachrichten vorhanden sein! Die Hauptmeldungen haben Annemarie und Vincent erarbeitet. Live aus Moskau gab uns Henrik einen Überblick über die Wahl in Russland und hat einen Passanten (Falk) befragt. Danach folgten die Sport-News, die von Vincent gehalten wurden. Anschließend der Klatsch und Tratsch von Antonia. Zuletzt das Wetter von Philip und die Lottozahlen von Henrik. Annemarie und Vincent verabschiedeten sich noch von ihren Zuhörern!  Vincent

 

Wir, Schüler der Klasse 7, hatten  die gleiche Aufgabe. In der Vorwoche sammelten wir Material und verteilten die  geschrieben.  Nun musste noch der Raum wie ein richtiges „Nachrichtenstudio“ eingerichtet werden. Tobias  und ich informierten über die Welt und hatten die regionalen Nachrichten in unserer Regie. Ein Live-Bericht aus Moskau durfte nicht fehlen. Unser  Korrespondent  Fritz stand  vor dem Kreml und berichtete über die Wahl in Russland. Die Sport-News  übernahm Maximilian mit Fußballergebnissen und den neuesten Sportnachrichten. Dann folgte Sarah mit Klatsch und Tratsch der Promis von gestern und heute. Zum Schluss kam „Wetterfrosch“ Bruno. Er berichtete über das aktuelle Wetter und versprach gute Aussichten. Auch Gäste waren im Studio – die Schüler der Klasse 3/4. Von ihnen bekamen wir Lob und Applaus. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht und wir würden es gerne noch mal machen.  Anna-Lena

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Klassenfahrt nach Hamburg

Schon früh am Morgen begannen wir unsere Fahrt und etwa um 14 Uhr trafen wir im Hamburger Hauptbahnhof ein. Von da an fuhren wir noch 3 Stationen mit der U-Bahn zu unserer Jugendherberge, die sich genau an den Landungsbrücken am Hamburger Hafen befand. Nachdem wir uns in der Jugendherberge ausgebreitet hatten, gingen wir in den Hamburg Dungeon, ein Gruselkabinett, welches von dem Brand in der Stadt 1842, der großen Sturmflut 1717, aber auch dem Dreißigjährigen Krieg erzählt. Die ganz „Mutigen“ besuchten statt dessen das Miniatur-Wunderland, die große Miniatur-eisenbahnausstellung im gleichen Gebäude. Anschließend gingen wir zurück zur Jugendherberge. Nach dem Abendbrot beschloss Frau Piechocki mit uns noch einen Abendspaziergang durch das abendliche Hamburg zu unternehmen, mit dabei war sogar ein kurzer Abstecher auf die berühmte Reeperbahn. Am nächsten Morgen besuchten wir einen Seemann, der uns in seiner alten Barkasse durch den Hamburger Hafen fuhr und uns einiges über ihn erzählte. Anschließend besichtigten wir den Michel und danach die größte Einkaufsstraße Hamburgs, den Jungfernstieg. Dort teilten wir uns in kleinere Gruppen auf und stöberten durch die vielen Geschäfte. Später trafen wir uns am Hamburger Rathaus. Am Abend kam es dann zum Highlight der Klassenfahrt. Wir schauten uns das Musical Tarzan an. Es war für uns ein unvergessliches Erlebnis. Wir sahen dort spannende Actionszenen sowie ruhige Gesangsnummern. Am nächsten Tag fuhren wir dann nach dem Frühstück wieder Richtung Heimat. Um 17 Uhr erreichten wir dann mit dem Schiff wieder die Insel Hiddensee. Für mich war die Klassenfahrt ein wirklich schönes Erlebnis.    Philip


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Klassenfahrt Burg Stagard

Die Klasse 5/6 fuhr zur Klassenfahrt nach Burg Stargard. Dort haben wir viel unternommen.

Schon am Anreisetag gingen wir zur Sommerrodelbahn, das hat allen viel Spaß gemacht.

Die Reise hielt jeden Tag mehrere Programmpunkte für  uns bereit. So fuhren wir nach Penzlin und besuchten die Burg und den Hexenkeller dort, und es wurde uns viel über die Hexenprozesse erzählt. Direkt in Burg Stargard gibt es auch eine alte Burg mit hohem Turm. Diese ist die einzige erhaltene mittelalterliche Höhenburg Deutschlands. Sie gehörte dem Markgrafen von Brandenburg und  dem Herzogtum von Mecklenburg-Strelitz. Neben der Burg war ein großer Erlebnisspielplatz. Dort konnten wir uns anschließend austoben. Zum Programm gehörten auch: Der Besuch der Stadt Neubrandenburg, in der wir die 4 Tore und die Stadtmauer anschauten, Go-Kart fuhren, das Kino besuchten, Bowlen  und Eis essen waren. Das Wetter war immer schön, ca. 18° C, weil: wenn Engel reisen...

Ganz toll war es in der Jugendherberge: freundliche Leute, gutes Essen, Tischtennis, Stockkuchen und Disko gehörten zum Tagesablauf. Alle Schüler fühlten sich wohl und meinten, die Zeit wäre schnell vergangen. Begleitet haben uns Frau Löwe-Bach, Frau Martitz und unsere Lehrerin Frau Martina Ewert. Wir bedanken uns.

Gustav, Sophia und Henrikje

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Klassenfahrt Amsterdam

Wer von einer Insel kommt, muss viel Reisezeit einplanen. Los ging es am Sonntagvormittag, um dann abends in Berlin den Linienbus nach Amsterdam zu bekommen. Nach ca.  10 Stunden Fahrt standen wir dann morgens kurz nach 5 Uhr irgendwo in einer noch schlafenden Stadt und versuchten uns zu orientieren.  Während unseres 1,5 Stunden langen Fußmarsches erwachte die Stadt. In der JH am Vondelpark, fast mitten im Stadtzentrum, haben  wir unser Gepäck abgegeben und sind zu einem ersten kurzen Stadtbummel aufgebrochen. Ab 14:00 Uhr konnten wir in  unsere Zimmer und haben ein wenig den fehlenden Nachtschlaf nachgeholt. Jeden Tag stand etwas Besonderes, aber auch Freizeit, auf unserem Programm. Eine Grachtenfahrt, der Besuch des Anne-Frank-Hauses (Gänsehaut pur, zu erleben, in welchen beengten und total abgedunkelten Räumen die Familie und Freunde zwei Jahre lang gelebt haben, ständig in der Angst entdeckt zu werden.), das Rembrandtmuseum mit der Nachtwache im Original, das Wohnhaus von Rembrandt am anderen Ende des Stadtzentrums, Chinatown mit dem größten buddhistischem  Tempel Europas, abendliche Stadtbummel waren unsere Anlaufpunkte an den nächsten Tagen. In der Freizeit ging es dann in einen riesigen apple-Laden (nach Tagen kannten die Mitarbeiter schon einige von uns), auf die Märkte (Blumen, Trödel) – Amsterdam ist ja bekannt dafür, in einen der vielen Käseläden Käse zu verkosten (oder sich durchzufuttern) oder einfach durch die Stadt zu bummeln.

Am Donnerstag sind wir dann ins Schifffahrtsmuseum gegangen. Das war auch sehr interessant. Neben der Besichtigung eines originalen britisch- indischen Kolonialwarenschiffes haben wir über die Geschichte der Schifffahrt viel Interessantes und Neues erfahren.

An unserem letzten Tag waren wir im Van Gogh Museum, was sehr schön war, da dort die Bilder im Original hängen, die man sonst nur aus Büchern kennt.

Abends fuhren wir wieder nach Hause. Diesmal wurde es eine 13-Stunden-Fahrt da wir vom Zoll angehalten und unser Gepäck auf Drogen untersucht wurde.           Felix Zehner

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Neue Erde für alle Topfpflanzen

 

Das war eine gelungene Idee – die Schüler der Klasse 3/4 mit ihrer Klassenlehrerin Frau Barth ließen sich an einem Freitagvormittag Ende April alle Pflanzen aus unseren „grünen“ Klassenzimmern bringen, um sie umzutopfen. Mit frischer Erde versehen und in größeren Töpfen können sie nun üppig sprießen und unsere Unterrichtsräume noch „grüner“ werden lassen.

Ein großes Dankeschön an die jungen Gärtner!!

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Sozialer Tag

Am Donnerstag, den 29.März 2012, war der „Soziale Tag“. An diesen Tag musste sich jeder Schüler der Klassen 7-10 eine „Arbeitsstelle“ suchen und dort mindestens 4 Stunden arbeiten (mithelfen). Einige Schüler haben bei Katrin Döde gearbeitet, Clemens im Inselmarkt in Kloster, Tobias im Godewind, Anna-Lena bei Töwerland, andere im Kindergarten oder manche halfen auch einfach zu Hause! Das Geld, was wir dafür bekamen, wurde an den Verein Kids Kenia e.V. gespendet. Der soziale Tag wird nicht nur den Kindern in Kenia helfen, sondern auch unseren Arbeitgebern. Sie haben sich bestimmt über unsere Hilfe gefreut. Und auch für uns war der soziale Tag eine schöne Erfahrung!! Sarah

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Bambini-, Volkslauf, Volkswandern und Hiddenseer-Halbmarathon – immer ein ganz besonderes Laufereignis

Die Teilnehmerzahlen belegen es: dieses Sportereignis wird immer beliebter. Die von Jahr zu Jahr steigenden Teilnehmerzahlen sprechen für sich. Auch 15 Schüler unserer Schule waren mit von der Partie. Das könnten im nächsten Jahr gern wieder ein paar mehr sein. Sarah aus Klasse 7 wagte sich als eine von nur vier jungen Damen an die 10,5 km, belegte den 2. Platz mit einer Zeit von 1:09:57. Damit hätte sie sich auch gut und gern mit den jungen Herren messen können. Henrik (Kl. 8/ 2.Platz), Tobias (Kl.7/ 3. Platz), Jakob und Gustav (beide Kl. 5) nahmen den Weg ins Hochland ebenfalls auf sich oder eben in die „Beine“ und erreichten allesamt gute Zeiten und gute Platzierungen. In der Altersgruppe 1. – 3. Klasse starteten 10 Hiddenseer Mädchen und Jungen: Greta (Kl. 4, 3. Platz), Pauline (Kl. 2, 4. Platz), Marie-Luise, Lea-Marie, Caroline, Lenja, Florian, Josephine, Ole und Lea-Sabine.

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Sponsorenlauf

Am 18.April 2012 fand unser alljährlicher Sponsorenlauf statt. Wir liefen von Vitte aus eine 1,5 km lange Runde in die Heide. Da dies für die Kleinen zu viel gewesen wäre, ließen wir diese ein 0,5 km  Runde rennen. Dieses Mal sind wir entweder für einen neuen Fernseher für den Chemieraum oder ein Trampolin gelaufen (wir sind uns noch nicht sicher). Zum Glück hatten wir Topwetter, das anscheinend dafür sorgte, dass die Läufer zur Höchstform aufliefen. Insgesamt wurden 173km gelaufen. Davon hat die Unterstufe (1/2 und 3/4) stattliche 50 km erlaufen. Die besten Läufer waren Pauline (6 km) und Florian aus Klasse 1 (4 km).

In der 5/6 waren die besten Läufer Gustav und Jakob mit jeweils 12 km und in der 7/8 war der Beste Tobias mit 10,5 km. Rund um haben sich alle viel Mühe gegeben und sind bis zur vollkommenen Grenze gelaufen.

Falk