Auszüge aus der 48. Ausgabe - November 2010

Seit 2002 – Pflegemaßnahmen in der nördlichen Dünenheide

Zum 8. Mal auf  zum Heideeinsatz

 Mit Äxten und Scheren bewaffnet zogen wir, alle Schüler der Klassen 3 – 10, in die Heide um wiederum einen Einsatz zur Bekämpfung von Traubenkirschen, Kiefern und Birken durchzuführen.

Nach der 2. Stunde ging es gemeinsam los. Dort trafen wir Herrn Dahlke, Mitarbeiter an der Biologischen Station Hiddensee, der mit uns eine Sicherheitseinweisung gemacht und die Arbeitsgeräte verteilt hat. Wir zogen dann in die Weiten der Heide um unseren Auftrag auszuführen. Wir großen Jungen  kämpften mit den ganz harten Brocken, vor allem dickeren Birken. Die großen Mädels haben den Verschnitt aus unserem „Kampfgebiet“ entsorgt. Meilenlauf war angesagt. Aber auch die jüngeren rückten mit ihren Scheren der Traubenkirsche, besonders den jungen Schösslingen zu Leibe, das hat ihnen sichtlich viel Spaß gemacht. Der Gaudi des Tages für uns war aber Clemens Absturz. Er ist auf eine Birke geklettert und Niklas, Felix und ich haben den Baum gefällt. Clemens stürzte mit dem Baum in die Tiefe – niemand bekam einen Schreck, es konnte nichts passieren. Nach etwa 2 Stunden waren alle geschafft und der Heideeinsatz konnte  erfolgreich beendet werden. Aber Frau Dahlke hat die Großen noch gebeten, die zwei Beile und den Rest Verschnitt aus der Heide zu holen. Alle folgten ihr mit einen ohhhhhhhhhhh und einer schiefen Miene.                          

Geschichten aus Mittelerde

 Heute: Arbeitssonnabend in den Höhlen bei Lothlorien, die sich Schule nennen

 Der Raumteiler- Bau: Die Idee hat Ole Beutlin schon Wochen vorher gehabt. Er hatte beschlossen, alte Tampen und verschiedenfarbige Seile zu benutzen und diese als Bändergeflecht zu verwenden. Der Herr der Glöckner besorgte das Material und befestigte es am Gerüst. Ab und zu hat auch Floweis Gamtschie sich mal bewegt und Kaffee oder neue Farbe für den Sonnenuntergang über Mittelerde am Schaukasten geholt, der von Conny vom Einsamen Berg, der Mutter von Clemens vom Einsamen Berg gemalt wurde. Zwischendurch haben wir auf einer Bank gesessen,  die von Clemens vom Einsamen Berg, dem Billwissmenschen Ignatz und Niklas aus der Weißen Stadt gefertigt wurde. Während unserer Pause haben die kleinen Hobbitsen Henrikje und Sophia Fleißig weiter Laub weg getragen und waren demnach auch früher fertig mit ihrer Arbeit. Zum Schluss des 3. Zeitalters haben wir noch Ork- Köpfe, kleine Tonmasken und -fische in die Seile gehangen. Das Ergebnis wich, wie zu erwarten, von der eigentlichen Grundidee ab, aber stellt doch eine ansehnliche Alternative da. Während unserer Arbeit haben in den tiefen Höhlen, die sich Schule nennen, die Hochelben Familie Gottschalk, die Familie Karweck aus der Westfold und die Zauberer- familie Karweck aus Moria Sperrholzplatten mit Bildern der Insel Hiddensee, die im Meer von Rhun liegt, bemalt. Und als auch diese dann fertig waren, hieß es: Ab nach Hause.

  

Ein wunderschöner Herbstnachmittag

der Klasse 1/2

 

Dass der Herbst auch eine schöne Jahreszeit sein kann und man auch an einem tristen, novembergrauen Nachmittag etwas Schönes auf die Beine stellen kann, bewiesen die Kinder der Klasse 1/2 mit ihrer Klassenlehrerin Frau Barth und vielen Muttis. Gemeinsam trafen sie sich im Klassenraum und stellten bunte Herbsttiere aus Blättern, Knete und natürlich Kastanien her. Anschließend machten sie sogar noch ein kleines Herbstfeuer mit Stockkuchen und Würstchen grillen. Der leichte Nieselregen störte dabei keinen.