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Auszüge aus der Schülerzeitung / Oktober 2005

  

Die Gellenspitze erobert …

 

Das schöne Herbstwetter Mitte September lockte die Schüler der kombinierten Klasse 5/6 zu einer Wanderung auf den Gellen. Kurz nach Unterrichtsschluss ging es mit den Fahrrädern bis zum Gellenzaun. Eine Genehmigung durch den Nationalparkleiter Herrn Martitz berechtigte uns, nicht am Zaun umkehren zu müssen. Große Freude und Erstaunen gab es, als gleich zu Beginn Reste des Flugzeugwracks fanden. „Fachkundige Debatten“ über Ursachen des Absturzes, Größe des Flugzeuges, Flugzeugtyp, evtl. Überlebende entbrannten. Als nächstes fanden wir dann ein noch fast vollständiges Rehbein, was wir gleich für ein bisschen anatomische Untersuchungen nutzten. Eigentlich wollten wir auf der Hintour mitten auf dem Gellen entlang und den Strand für den Rückweg nutzen, doch dann wurde es uns zu beschwerlich. So ging’s am Strand weiter. Erstaunlich wie nah die Schiffe dort an einem vorbei fuhren. Zwischendurch wurde getitschert, Stockkämpfe wurden ausgefochten, ganz kleine Flundern beobachtet und kleine Strandseen - vielleicht sogar trockenen Fußes - überwunden. Und immer wieder ging unser Blick nach vorn, wie weit ist es noch bis zur Spitze?! Wir wollten fast schon kneifen und unser Ziel, die Gellenspitze zu erreichen, vergessen. Doch dann waren wir wirklich da und alles was wir noch an Land sahen, war höchstens als Platz für Seevögel geeignet. Ist unser Jubelschrei vielleicht sogar noch zu hören? Auf dem Foto ist er jedenfalls zu sehen. Zurück ging’s dann schneller auch wenn die Beine gar nicht mehr wollten. Pünktlich war jeder zu Hause und ganz gewiss auch GESCHAFFT!

       Kegeltanz

 

Am 5. Oktober 2005 trafen sich die neuen Tänzer mit Frau Piechocki, Frau Barth und Frau Rühlemann in der Heiderose mal wieder zu einer Runde Tanzvergnügen. In diesem Jahr sind Schüler aus der 6., 7. und 8 Klasse dabei. 5 Paare fanden sich zusammen. Frau Rühlemann spielte wie immer auf ihrem Akkordeon und wir tanzten dazu, natürlich mit freundlichen Gesichtern wie es sich für richtige Tänzer gehört. Immer wieder übten wir den richtigen Ablauf und die einzelnen Parts z.B. die richtige Begrüßung des Partners. Es klappte schon ganz gut und Frau Piechocki lobte uns auch gleich. Am Mittwoch nach den Ferien trafen wir uns zum zweiten Mal. Da Frau Rühlemann für längere Zeit verreisen wird und wir nicht einrosten wollen, baten unsere Lehrerinnen Herrn Neisner das Akkordeonspiel live aufzunehmen, um auch in den nächsten Monaten üben zu können. Mit großer Sorgfalt und einer ganzen Menge Technik erfüllten Herr Zehner und Herr Neisner gern diese Bitte. Unser Dank an dieser Stelle nochmals an die beiden.

 





Ferienzeit -  Reisezeit

Wir befragten Schüler nach ihren Unternehmungen in den gerade zu Ende gegangenen Herbstferien. Robert Gau (Kl. 6) verbrachte seine Herbstferien in der Altstadt von Lübbenau (Spreewald). Er erzählte, dass er mit seinen Eltern den Zirkus KRONE besuchte, Kanufahrten und Fahrradtouren unternahm wie z.B. eine Tour von Lübbenau nach Straupitz und über Neu und Alt Zauche zurück nach Lübbenau und zur Slawenburg Raddusch. Die Slawenburg Raddusch ist ca.12 m hoch und die Mauer wurde von beiden Seiten immer dicker, weil das Holz woraus die Slawenburg besteht, zerfiel. Sie ist ca. 10 m breit und diente zum Schutz des geernteten Kornes sowie von Obst und Gemüse. Wenn Gefahr drohte, flohen die Bauern, die außerhalb der Burg wohnten, in die Slawenburg. Doch wer sich nicht für Geschichtliches interessiert, auch der kommt auf seine Kosten. Robert empfiehlt den Südseeliebhabern das Tropical Island in Brandenburg oder jenen, die Saunen und Thermalbädern lieben, das Kristallbad in der Neustadt von Lübbenau.  Doch nicht nur er verreiste in den Herbstferien. Auch Madlen Albrecht (Kl. 7) hatte interessante Erlebnisse in Marielyst (Dänemark). Sie besuchte in Kopenhagen das Wachsfigurenkabinett, das Bonbonland (Erlebnispark), den Krokodilpark, das Schwimmbad, die Kreidefelsen auf der Insel Møn, den Zoo und ein Schloss mit Park. Im Wachsfigurenkabinett wurden berühmte Personen ähnlich wie bei Madame Tussaude lebensgetreu aus Wachs nachgebildet z.B. Marilyn Monroe, Georg W. Bush und „Batman“. Dort befand sich auch ein Gruselkabinett mit furchterregenden Figuren. Dies gefiel ihr am besten. Elisabeth Huss (Kl. 3) dagegen war mit ihren Eltern in Prag. Prag ist die Hauptstadt von Tschechien. In Prag gibt es viele ganz kleine Häuser, so berichtete sie. Sie haben sich sogar angeguckt, wie die Ritter dort früher gelebt haben. Elisabeth fand es besonders schön, sich auf die Karlsbrücke zu stellen und sich die vorbeifahrenden Schiffe anzuschauen. Auch erzählte sie, dass sie auf der Burg Hdraschin waren und dort ganz in der Nähe das bekannte Goldene Gässchen besichtigt haben. Sie würde gerne noch einmal hinfahren, weil sie es ganz warm und auch „lecker“ dort fand. Sie schwärmte von den tollen Restaurants! Was Elisabeth nicht so gefiel, waren die vielen armen Frauen und Männer, die am Straßenrad saßen und um Geld bettelten. Und als letzte Anregung für vielleicht eure nächsten Ferienunternehmungen befragte Elisa Nicole Witt (Kl. 7).

 







 

 

 

         

 

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