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Auszüge aus der Schülerzeitung / September 2009

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Kurz berichtet von der letzten Schulwoche vor den

wohlverdienten Sommerferien

 

Die Luft ist raus, der Kopf ist voll – neues Wissen und Können vom ganzen Schuljahr stecken drin – da darf die letzte Schulwoche auch individuell gestaltet werden.

Anders als zum Schuljahresende 2008 standen diesmal nicht Exkursionen, Sport und kreativ sein auf dem Programm, sondern unsere Schule und ihr Umfeld. Und so wirbelten die Schüler der Klassen 7 – 9 auf dem Schulhof, in den Klassenräumen und auf dem Sportplatz. Einzelne fleckige Wandflächen bekamen einen neuen Anstrich, die Pfähle für das Netz hinter dem Fußballtor auf dem Schulhof erfuhren durch die blaue Farbe eine deutliche Aufwertung und wurden aufgestellt. Nun muss nur noch das Netz ran und dann sind hoffentlich keine Bälle mehr auf den Nachbargrundstücken zu finden. Ankerbälle und die schon mal von älteren Schülern angefertigten Holzskulpturen bekamen ein fröhliches Aussehen und sollen dann auch zur Verschönerung des Schulhofes Aufstellung finden. Wer hier vielleicht mit Material – Reusenbälle und –pfähle, dünnen Eisenstangen aushelfen kann, alles ist gern willkommen.

Auf dem Sportplatz nahmen sich die Schüler die Weitsprunggrube vor. Eine unbedingt notwendige Arbeit, da sie bereits am zuwachsen war und durch immer neue Sandaufschüttungen schon bergauf gesprungen werden musste. Da kommt natürlich keiner richtig weit! Unser Dank an dieser Stelle an Herrn Kerber und Herrn Wolff für die schnelle, unkomplizierte praktische und materielle  Hilfe. So wurde das Gras entfernt, in Zusammenarbeit mit der Inselinfo wurden die Grasnarben und Sand zur Beseitigung von Gefahrenquellen an der Straße von unseren Schülern einarbeitet. Viel Sand gelangte auch in Kuhlen unter der Tischtennisplatte um sie auszugleichen. Auch im Schulhaus wurde geräumt, denn für den Maler und die neuen Computertische musste alles vorbereitet werden, aber es wurde auch getanzt, das Zeltkino besucht um gemeinsam den Film „Slumdog Millionär“ zu schauen mit entsprechender Vor- und Nachbereitung und natürlich durfte auch das nun schon fast zur Tradition gewordene Fußballspiel nicht fehlen. Diesmal waren auch die Mädchen während dieser Zeit gut mit Zweifelderball und Ball über die Schnur beschäftigt.  cd

 

 

Wir für uns! … Aber nicht jeder für sich.

 

Liebe Schüler und Leser der „Inselgörn“,

die ersten Wochen des Schuljahres sind vorbei und so langsam haben wir uns wieder an den Alltag gewöhnt. Viel Arbeit gab es am Anfang. Die Klasse 9/10 war im Betriebspraktikum und unsere Computerräume sind renoviert und mit neuen Möbeln ausgestattet worden. Bei den Räumaktionen habt ihr uns toll unterstützt. Dafür vielen Dank.

Lasst uns nun schrittweise die Vorhaben für dieses Jahr in Angriff nehmen. „Wir für uns“ soll das Motto unseres Schuljahres sein, weil wir denken, dass gerade unsere kleine Schule jeden unterstützen sollte und auch jeder seine Fähigkeiten und Ideen einbringen kann.

Wir für uns!“ – eine schöne Idee, fast wie bei den Musketieren: Einer für alle! Alle für einen! Natürlich braucht so eine Idee Zeit sich zu entwickeln, geben wir uns diese Zeit.

Was wollen wir erreichen in diesem Schuljahr? Natürlich wollen wir an dem Plan festhalten, unseren Schulhof umzugestalten. Begonnen haben wir damit durch verschiedene Eigeninitiativen schon im letzten Jahr, aber durch jetzt zur Verfügung stehende Spendenmittel, können wir vielleicht neue Sitzgelegenheiten und Spielgeräte anschaffen. Mit den Schülervertretern haben wir bereits gesprochen und hoffen, dass ihr eure Ideen im Klassenverband diskutiert. Auch einen Freizeitraum wollen wir in diesem Schuljahr einrichten. Leider muss diese Idee noch ein wenig zurückstehen, bis geklärt ist, ob im alten Schulgebäude umfassendere Sanierungsmaßnahmen nötig sind. Ziel dieses Schuljahres ist aber den Raum 8 so zu gestalten, dass ihr dort Tischtennis spielen  oder zusammen sitzen könnt, vielleicht ist auch ein Sandsack drin- und die Küche soll natürlich auch genutzt werden.

Es gibt weiterhin den Gedanken, dass ihr gemeinsam mit dem Hafenkurbetrieb eine Aufenthaltsgelegenheit auf dem Sportplatz für eure Freizeit baut und bereit seid, Verantwortung für diese, eure Oase, zu übernehmen. Darüber informieren wir noch genauer. Auch der „Bolzplatz“ ist in Planung.

„Zeitung in der Schule“ ist ein Projekt, das bereits angelaufen ist und uns durch dieses Jahr begleiten wird. Toll finde ich, dass die „Zeitungsschau“ schon nach einer Woche zur Gewohnheit geworden ist. Lesen bleibt Thema, auch wenn mancher von euch stöhnen wird.

In der Woche vom 21.9.- 25.9.2009 haben wir ein Team der „Externen Evaluation“ im Haus, auch das haben wir zum Ende des letzten Schuljahres schon besprochen. Das Team wird uns drei Tage in unserer täglichen Arbeit begleiten und uns im Anschluss Hinweise geben, was wir schon gut machen und was wir besser machen können.

Verantwortung füreinander bleibt ein Thema. Größere für Kleinere, sich einmischen, wenn etwas nicht stimmt. Wir hoffen, dass wir in diesem Schuljahr die Schüleraufsicht einführen können, d.h., dass die Schüler der Klasse 9/10 für unser Projekt „Bewegte Pause“ mit Verantwortung übernehmen und auf die Einhaltung der vereinbarten Verhaltensregeln achten. Das Thema ist bereits zur Diskussion in die Schülervertretung gegeben worden.

Am wichtigsten bleibt jedoch weiterhin, dass ihr eure Ziele für dieses Schuljahr definiert und euer Potenzial nutzt, um diese zu erreichen. Wir, eure Lehrer stehen euch gern zur Seite, und scheut euch nicht Probleme anzusprechen. In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein erfolgreiches Schuljahr.

 „Alles, was ich heute nicht erledige, bleibt ein Hügel für morgen. Was ich morgen nicht erledige, wird ein Berg für übermorgen, möglicherweise ein Gebirge für die nächste Zeit. Lasst uns gemeinsam die Gebirge abtragen.“   Eure Schulleiterin  Kirsten Apelt

Ein ganz besonderer Tag für 
 Emilia, Marie Luise, Kevin und Pauline

 

                                                                                     Hübsch sahen sie aus – die vier Schulanfänger des neuen Schuljahres.  

Und auch das Wetter spielte wie schon in den vorangegangenen Jahren mit. Während noch wenig vorher immer wieder dunkle Wolken den Himmel überzogen hatten, strahlte die Sonne in dieser wichtigen Stunde. Traditionell hatten Schüler der Klassen 2-5 gemeinsam mit Frau Ewert und Frau Barth ein abwechslungsreiches Programm mit Liedern, Tänzen, einem kleinen Theaterstück und guten Wünschen für die Vier vorbereitet. Dann durften die vier Mädchen aus der 2. Klasse auf die „Bühne“ kommen und mit einem kleinen bunten Blumenstrauß sich ein Patenkind aus der Klasse 1 aussuchen. Josephine wird sich in Zukunft besonders um Emilia Glöckner kümmern und ihr hilfreich zur Seite stehen. Greta wird Pauline Wolff ein bisschen „an die Hand“ nehmen, Maja Marie Luise Neubauer und Marta Kevin Charles. Dann führte jeder sein Patenkind schon mal in den hübsch vorbereiteten Klassenraum. Bücher, Stundenpläne und kleine Zuckertüten lagen aus. Nach einigen Worten von Frau Barth, ihrer Klassenlehrerin, durften auch die Eltern, Großeltern und Geschwister gucken kommen.

 Doch irgendetwas fehlte noch. Die großen Schultüten! Die Jungen der 5. Klasse hielten sie schon bereit und die Eltern durften sie dann ihren Schützlingen übergeben. Strahlende Gesichter wie auf dem Bild erkennbar.

Wir wünschen viel Spaß an der Schule.  cd